Schriftliche Frage 69 von Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern befürwortet das Auswärtige Amt vor dem Hintergrund der Ergebnisse des eigens beauftragten historischen Gutachtens zu Alfred Lütgen…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 69 von Omid Nouripour (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern befürwortet das Auswärtige Amt vor dem Hintergrund der Ergebnisse des eigens beauftragten historischen Gutachtens zu Alfred Lütgen…
Frage 69 (Omid Nouripour, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Inwiefern befürwortet das Auswärtige Amt vor dem Hintergrund der Ergebnisse des eigens beauftragten historischen Gutachtens zu Alfred Lütgens die Entfernung des Stolpersteins für Alfred Lütgens vor dem Auswärtigen Amt, und steht das Auswärtige Amt dazu mit dem Initiator der Gedenkinitiative, Gunter Demnig, in Kontakt (www. spiegel.de/geschichte/berlin-warum-wird-ein-naz i-sympathisant-aus-dem-auswaertigen-amt-mit-ei nem-stolperstein-geehrt-a-2be1bb9e-7d4c-484a-8 675-bb7a9f86e44a)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 11. Juni 2026:
Bei der Verlegung von Stolpersteinen für im Nationalsozialismus verfolgte Kolleginnen und Kollegen des Auswärtigen Amts handelte es sich um eine private Initiative von Mitarbeitenden des Auswärtigen Amts. Das Auswärtige Amt hat, nachdem Presseberichte die Gedenkwürdigkeit einzelner Personen in Frage gestellt hatten, ein Gutachten einer unabhängigen Historikerin in Auftrag gegeben, um eine geschichtswissenschaftlich fundierte Einschätzung zu denen in der Wilhelmstraße 92 mit Stolpersteinen Geehrten zu erhalten. Das Gutachten wurde im August 2023 dem Auswärtigen Amt vorgelegt und dem Künstler Gunter Demnig zugeleitet. Die Entscheidung über die Entfernung einzelner Steine obliegt allein diesem.
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