Schriftliche Frage 71 von Dr. Rainer Rothfuß (AfD): Hat sich die Bundesregierung zur offiziellfeierlichen Umbettung – im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – des umstritt…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.
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Schriftliche Frage 71 von Dr. Rainer Rothfuß (AfD): Hat sich die Bundesregierung zur offiziellfeierlichen Umbettung – im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – des umstritt…
Frage 71 (Dr. Rainer Rothfuß, AfD):
Hat sich die Bundesregierung zur offiziellfeierlichen Umbettung – im Beisein des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj – des umstrittenen Nationalisten und zeitweiligen Kollaborateur mit dem nationalsozialistischen Deutschland Andrij Melnyk in der Ukraine eine eigene Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese, und hat diese Auswirkungen auf die deutsche Unterstützung für die Ukraine vor dem Hintergrund der historischen Verantwortung Deutschlands für den Schutz jüdischen Lebens und des Kampfes gegen jeglichen Antisemitismus, und wenn nein, warum nicht (vgl. www.nachdenkseiten.de/?p=151085)?
Antwort des Staatssekretärs Dr. Bernhard Kotsch vom 11. Juni 2026:
Die Bundesregierung setzt sich für das Gedenken an die Opfer des NS‑Unrechtsregimes und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein. Mit der Ukraine steht das Auswärtige Amt in einem engen und vertrauensvollen Austausch – auch das Gedenken an die Opfer der NS- Verbrechen sowie die unabhängige und transparente Aufarbeitung der Gräueltaten des NS-Regimes spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Bundesregierung verurteilt den völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und unterstützt die Ukraine auch zukünftig sowohl zivil als auch militärisch.
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