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Schriftliche Frage 140 von Evelyn Schötz (DIE LINKE): Wie viele Kinder und Jugendliche mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) haben nach Kenntnis der Bundesregierung laut Pfle…

dip / schriftliche_frage 05.06.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. Juni 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 140 von Evelyn Schötz (DIE LINKE): Wie viele Kinder und Jugendliche mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) haben nach Kenntnis der Bundesregierung laut Pfle… Frage 140 (Evelyn Schötz, Die Linke): Wie viele Kinder und Jugendliche mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) haben nach Kenntnis der Bundesregierung laut Pflegebegutachtung in den letzten zehn Jahren einen Pflegegrad zugeteilt bekommen (bitte nach Jahren aufschlüsseln), und wie hoch ist ihr Anteil an der Gesamtzahl der Pflegebedürftigen? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Georg Kippels vom 2. Juni 2026: Die erfragten Daten über pflegebedürftige Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) können der unten aufgeführten Tabelle entnommen werden. Für die Auswertungen hat der Medizinische Dienst Bund (MD Bund) alle Begutachtungen von Personen, die zum Begutachtungszeitpunkt noch keine Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten, berücksichtigt. Als Kinder und Jugendliche wurden alle Personen unter 18 Jahren definiert. Die Diagnosen liegen dem MD Bund als ICD 10 im Format mit drei Zeichen ohne weitere Spezifikation vor. Für die durchgeführten Auswertungen wurden Fälle mit erster pflegebegründender Diagnose „F90“ – Hyperkinetische Störungen zu Grunde gelegt. Dem MD Bund liegen keine Daten zur „Gesamtzahl der Pflegebedürftigen“ nach pflegebegründender Diagnose vor, daher wurde als Vergleichswert die Gesamtzahl der Personen angegeben, die in den jeweiligen Berichtsjahren erstmals einen Pflegegrad erhielten. Für die Jahre 2016 und einen Teil der Begutachtungen 2017 wurde noch das alte Verfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit angewandt, bei dem nicht Pflegegrade, sondern Pflegestufen vergeben wurden. Die Einstufung „Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (PEA) unterhalb Pflegestufe 1“ war mit einem Leistungszugang verbunden, der dem Pflegegrad 1 vergleichbar ist; diese Fälle wurden daher für diese beiden Jahre in die Auswertung einbezogen. Jahr Anzahl Erstbegutachtungen von Kindern und Jugendlichen mit Diagnose „F90“ und Pflegegradempfehlung mind. Pflegegrad 1 bzw. PEA unterhalb Pflegestufe 1 Anzahl aller Erstbegutachtungen mit Pflegegradempfehlung mind. Pflegegrad 1 bzw. PEA unterhalb Pflegestufe 1 Anteil in Prozent 2016  1.363   623.483 0,2 2017  3.025   922.856 0,3 2018  4.489   913.790 0,5 2019  5.483   880.835 0,6 2020  7.080   930.702 0,8 2021  6.982   914.051 0,8 2022  8.399   945.087 0,9 2023 11.326 1.069.606 1,1 2024 17.680 1.084.551 1,6 2025 24.053 1.081.138 2,2 Grundgesamtheit aller Auswertungen sind die von den 15 Medizinischen Diensten durchgeführten Erstbegutachtungen von Versicherten pro Berichtsjahr. Quelle: Berechnungen des MD Bund auf Basis der Begutachtungsdaten 2016 bis 2025; Stand: 26. Mai 2026

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