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Schriftliche Frage 82 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Anhand welcher Kriterien (beispielsweise wissenschaftlicher Fachqualifikation) hat die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumf…

dip / schriftliche_frage 29.05.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

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Schriftliche Frage 82 von Dr. Kirsten Kappert-Gonther (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Anhand welcher Kriterien (beispielsweise wissenschaftlicher Fachqualifikation) hat die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumf… Frage 82 (Dr. Kirsten Kappert-Gonther, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Anhand welcher Kriterien (beispielsweise wissenschaftlicher Fachqualifikation) hat die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär sich im Rahmen des „Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft“ auf dem Instagram-Account des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt für die Mai-Challenge „Zuckerfrei“ (www. i n s t a g r a m.com/reel/DYWiNtII__Z/?igsh=MW9lOTJ4c3 V4eXd2dw%3D%3D) dazu entschieden, gemeinsam mit Cathy Hummels Inhalte zu Gesundheitsvorsorge und gesunder Ernährung zu verbreiten, und ist die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär der Ansicht, dass diese Form der Kommunikation einen Anspruch evidenzbasierter Wissenschaftsvermittlung zu Medizin oder Ernährungswissenschaft sowie eine angemessene Vorbildfunktion im Sinne wissenschaftlich fundierter Gesundheitsaufklärung erfüllt, und wenn ja, anhand welcher Kriterien? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Matthias Hauer vom 29. Mai 2026: Das aktuelle Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) verfolgt das Ziel, möglichst viele Menschen zu Themen der Gesundheitsforschung zu erreichen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Personen, die sich im Alltag nicht regelmäßig mit wissenschaftlichen Fragestellungen befassen. Ziel ist es, Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen zu wecken, gesellschaftliche Debatten anzuregen und den Nutzen von Forschung für den Alltag verständlich und anschaulich zu vermitteln. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Wissenschaftsjahres neben Expertinnen und Experten auch Personen mit unterschiedlichen Hintergründen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für einzelne Social-Media- Kommunikationsformate und damit verknüpfte Challenges eingebunden. Auswahlkriterium war dabei u. a. auch die Fähigkeit, verschiedene, bislang durch das BMFTR nicht unmittelbar erreichbare Zielgruppen anzusprechen und Aufmerksamkeit für wissenschaftsbezogene Themen zu erzeugen. Die im Rahmen des Themenmonats Mai zu Gesundheitsvorsorge entwickelte Challenge „1 Tag zuckerfrei“ soll niedrigschwellig zur Auseinandersetzung mit Fragen gesunder Lebensweise, Ernährung sowie Vorsorge- und Präventionsforschung anregen. Im Fokus steht die Einladung, sich probeweise einen Tag zuckerfrei zu ernähren und sich mit dem Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit auseinanderzusetzen. Die Challenge dient dabei als kommunikative Einstiegsmöglichkeit und Aufhänger für weiterführende Informationen. Die Bundesregierung misst evidenzbasierter Wissenschaftskommunikation große Bedeutung bei. So hat das BMFTR auf den Social-Media-Kanälen des Wissenschaftsjahres sowie auf dessen Website zu den jeweiligen Challenges thematisch passend ergänzende fachliche Inhalte aus der Gesundheitsforschung veröffentlicht. Die wissenschaftliche Einordnung und Vertiefung erfolgt somit über zusätzliche Informationsangebote des Wissenschaftsjahres.

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