Schriftliche Frage 54 von Ayse Asar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie bewertet die Bundesregierung rückblickend die Entscheidung, für den Start der Satelliten des SARah-Systems auf den US-amerikanischen Anb…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Mai 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.
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Schriftliche Frage 54 von Ayse Asar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie bewertet die Bundesregierung rückblickend die Entscheidung, für den Start der Satelliten des SARah-Systems auf den US-amerikanischen Anb…
Frage 54 (Ayse Asar, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wie bewertet die Bundesregierung rückblickend die Entscheidung, für den Start der Satelliten des SARah-Systems auf den US-amerikanischen Anbieter SpaceX zurückzugreifen, insbesondere im Hinblick auf die Gewährleistung technologischer Souveränität und sicherheitspolitischer Abhängigkeiten, und welche Schlussfolgerungen zieht sie daraus für die Auswahl von Startdienstleistern bei zukünftigen militärischen Satellitenprojekten, insbesondere für mögliche Nachfolge- oder Ergänzungssysteme der satellitengestützten Radaraufklärung der Bundeswehr sowie für Vorhaben wie SatcomBw 4?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Nils Schmid vom 7. Mai 2026:
Für die Starts der Satelliten des SARah-Systems erfolgte die Auswahl des Trägers vertragsgemäß durch die Satellitenhersteller. Grundlage für die Entscheidung waren Eignung sowie die zeitliche Verfügbarkeit von Startkapazitäten zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft dieser zeitkritischen Fähigkeit. Im Einklang mit der Weltraumsicherheitsstrategie strebt die Bundesregierung an, verstärkt nationale und europäische Startkapazitäten zu nutzen. Ziel ist ein unabhängiger und resilienter Zugang zum Weltraum durch ausreichende Transportkapazitäten und eine verlässliche Startfrequenz.
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