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Schriftliche Frage 70 von Dr. Rainer Rothfuß (AfD): Umfasst die von Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul bei seinem Besuch in Abuja im November 2025 versprochene „Intensivierung der Zusamme…

dip / schriftliche_frage 10.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts.

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Schriftliche Frage 70 von Dr. Rainer Rothfuß (AfD): Umfasst die von Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul bei seinem Besuch in Abuja im November 2025 versprochene „Intensivierung der Zusamme… Frage 70 (Dr. Rainer Rothfuß, AfD): Umfasst die von Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul bei seinem Besuch in Abuja im November 2025 versprochene „Intensivierung der Zusammenarbeit mit Deutschland“ beim „Kampf gegen Terrorismus und Islamismus“ in Nigeria („Eigene Wege im Anti-Terror-Kampf – Nigeria setzt auf eigene Initiativen in Berlin“ in: insideBW vom 4. November 2025, www.insideb w.de/nigeria-setzt-auf-eigene-initiativen-in-be rlin) mit Blick auf die seit Jahren erfolgenden Angriffe muslimischer Terrorgruppen wie Boko Haram und Fulani-Milizen gegen Christen, bei denen seit 2009 ca. 52.000 Christen umgebracht worden sein sollen („At last, the world is noticing the persecuation of Christians“ in: The Washington Post vom 10. Oktober 2025, www.washington post.com/opinions/2025/10/10/persecution-christi ans-nigeria/?utm_source=chatgpt.com), besondere Maßnahmen zum Schutz der Christen, und wenn ja, um welche handelt es sich (bitte die ersten 24 aufzählen), und wenn nein, wird die Bundesregierung angesichts des Überfalls muslimischer Terroristen von Boko Haram auf das Dorf Ngoshe am 3. März 2026, bei dem Dutzende Christen getötet und Hunderte vertrieben, verschleppt und versklavt worden seien („Nigeria: Boko Haram ermordet und versklavt Christen“ auf: Webseite von CSI vom 25. März 2026, https://csi-de.de/artikel/nigeria-boko-haram-ermor det-und-versklavt-christen/), sowie angesichts der Urteile von Vertretern christlicher Hilfsorganisationen, die vor Ort tätig sind, wie zum Beispiel Hassan John, wonach die Morde an Christen in Nigeria „noch Jahrzehnte andauern könnten“ (Nigeria: „Die Morde könnten noch Jahre andauern“ auf: Webseite von CSI, https://csi-de.de/artikel/ni geria-die-morde-koennten-noch-jahre-andauern/), besondere Maßnahmen zum Schutz der Christen in die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit aufnehmen? Antwort des Staatssekretärs Dr. Géza Andreas von Geyr vom 7. April 2026: Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul besuchte im November 2025 nicht Abuja; gleichwohl fand am 4. November 2025 ein Besuch des damaligen nigerianischen Außenministers Yussuf Tuggar in Berlin mit gemeinsamer Pressekonferenz der Außenminister statt, auf die auch in der Fragestellung Bezug genommen wird. Der Schutz von religiösen Gruppen und der Religionsfreiheit ist in der Verfassung der Bundesrepublik Nigeria verankert. Die Bundesregierung verfolgt die Lage der Christen in Nigeria aufmerksam. Die Ursachen terroristischer und krimineller Angriffe in Nigeria, deren Opfer oftmals Angehörige verschiedener Religionsgruppen sind, sind vielfältig und komplex. Die Bundesregierung pflegt mit Nigeria einen vertrauensvollen Dialog zu diesen Herausforderungen und leistet in den von Gewalt besonders betroffenen Regionen mit Stabilisierungsmaßnahmen Unterstützung, z. B. in der Tschadseeregion im Nordosten sowie auch im Nordwesten Nigerias.

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