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Schriftliche Frage 117 von Ulrich Thoden (DIE LINKE): Welche Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter an Israel hat die Bundesregierung im Zeitraum vom 1. Januar 20…

dip / schriftliche_frage 10.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 117 von Ulrich Thoden (DIE LINKE): Welche Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter an Israel hat die Bundesregierung im Zeitraum vom 1. Januar 20… Frage 117 (Ulrich Thoden, Die Linke): Welche Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter an Israel hat die Bundesregierung im Zeitraum vom 1. Januar 2025 bis 7. August 2025 erteilt (bitte nach Datum, Stückzahl, konkreten Waffensystemen, getrennt nach Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern unter Angabe der KWL-Nummer (Kriegswaffenliste) bzw. AL-Position (Ausfuhrliste) und dem jeweiligen Genehmigungswert aufschlüsseln)? Antwort des Staatssekretärs Dr. Thomas Steffen vom 9. April 2026: Im erfragten Zeitraum (1. Januar 2025 bis zum 7. August 2025) hat die Bundesregierung Genehmigungen zur endgültigen Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel im Gesamtwert von 86.807.858 Euro erteilt. Hiervon entfällt der gesamte Wert auf sonstige Rüstungsgüter. Die in diesem Zeitraum erteilten Genehmigungen für die endgültige Ausfuhr von Rüstungsgütern nach Israel betreffen die Ausfuhrlisten – (AL) – Positionen A0003, A0004, A0005, A0006, A0008, A0009, A0011, A0015, A0018, A0021 sowie A0022. Da Ausfuhrlistenpositionen unterschiedliche Güter und Güterteile enthalten, ist eine Angabe von Stückzahlen für eine Ausfuhrlistenposition nicht angezeigt. Im Übrigen folgt die Bundesregierung dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 21. Oktober 2014 (BVerfGE 137, 185), wonach eine Auskunft aus Gründen des Staatswohls verweigert werden kann. Dies ist der Fall, sofern wie hier die Auskunft konkrete Einblicke in die auf Seiten des Empfängerlands im Zeitverlauf bestehenden Güterbedarfe ermöglichen würde, da dies negative Auswirkungen auf die außenpolitischen Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland haben kann. Bei den Angaben für das Jahr 2025 handelt es sich um vorläufige Zahlen, die sich noch ändern können.

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