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Schriftliche Frage 193 von Carolin Bachmann (AfD): Wie gedenkt die Bundesregierung beim weiteren, auf dem Nordsee-Gipfel 2026 forcierten grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore- Windenergie…

dip / schriftliche_frage 13.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

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Schriftliche Frage 193 von Carolin Bachmann (AfD): Wie gedenkt die Bundesregierung beim weiteren, auf dem Nordsee-Gipfel 2026 forcierten grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore- Windenergie… Frage 193 (Carolin Bachmann, AfD): Wie gedenkt die Bundesregierung beim weiteren, auf dem Nordsee-Gipfel 2026 forcierten grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore- Windenergie den in einer aktuellen Studie der Helmholtz- Zentrum hereon GmbH (www.nature.com/article s/s43247-026-03186-8) festgestellten großräumigen physikalischen Veränderungen des marinen Ökosystems (insbesondere den massiven Eingriffen in die natürliche Temperaturschichtung [ „temperature stratification“/„thermocline structure“], nachgewiesen durch eine Verschiebung der Dichtesprungschicht [„pycnocline“] sowie eine langfristige Erwärmung der Meeresoberfläche um bis zu 0,2 Grad) zu begegnen, und werden bei zukünftigen Planfeststellungsverfahren für Offshore-Windparks im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzes konkrete bauliche Minderungsmaßnahmen gefordert, um diese Effekte abzufedern und Konflikte mit dem EU-Naturschutzrecht zu vermeiden (bitte ausführen und begründen)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Carsten Träger vom 10. März 2026: Der Ausbau der Offshore-Windenergie kann mit Beeinträchtigungen der Meeresumwelt einhergehen. Dazu zählen auch Veränderungen physikalischer Faktoren durch den Bau von Strukturen unter und über Wasser. Die Bundesregierung nimmt die dazu vorliegenden Studien ernst, allerdings sind die Zusammenhänge sehr komplex, und es ist mehr Forschung auf diesem Gebiet notwendig, um die möglichen zukünftigen Auswirkungen besser verstehen zu können. In den Umweltberichten zum Flächenentwicklungsplan wird die Thematik angemessen und sachgerecht berücksichtigt. In diesem Zusammenhang findet ein enger Austausch zwischen den zuständigen Fachbehörden statt.

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