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Schriftliche Frage 99 von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Bei welchen Produkten erwartet die Bundesregierung eine Gefährdung der Versorgungssicherheit, sollte die Europäische Kommission Einfuhrtoler…

dip / schriftliche_frage 20.02.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.

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Schriftliche Frage 99 von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Bei welchen Produkten erwartet die Bundesregierung eine Gefährdung der Versorgungssicherheit, sollte die Europäische Kommission Einfuhrtoler… Frage 99 (Karl Bär, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Bei welchen Produkten erwartet die Bundesregierung eine Gefährdung der Versorgungssicherheit, sollte die Europäische Kommission Einfuhrtoleranzen bei Rückstandshöchstgehalten von in der EU nicht zugelassene Pestizidwirkstoffen zurücknehmen (vgl. Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 170 auf Bundestagsdrucksache 21/4115)? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher vom 20. Februar 2026: Eine mögliche Festsetzung oder Beibehaltung von Rückstandshöchstgehalten bei der Einfuhr aus Drittstaaten betrifft aus Sicht der Bundesregierung nur solche in der Europäischen Union nicht genehmigte Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, für die toxikologische Schwellenwerte und damit sichere Rückstandshöchstgehalte abgeleitet werden können. Ein anderes Vorgehen könnte neben Handelsproblemen auch zu Einschränkungen bei der Versorgung mit Erzeugnissen führen, die (überwiegend) aus Drittstaaten stammen und dort mit den betroffenen Pflanzenschutzmittelwirkstoffen legal behandelt wurden. Das kann beispielsweise Futtermittel sowie tropische Früchte (wie Bananen, Mangos, Papayas) betreffen.

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