Schriftliche Frage 189 von Thomas Dietz (AfD): Wie haben sich die Zahlen für die Inanspruchnahme der Wohneigentumsförderprogramme „Wohneigentum für Familien“ (KfW 300) und „Jung kauft Alt…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
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Schriftliche Frage 189 von Thomas Dietz (AfD): Wie haben sich die Zahlen für die Inanspruchnahme der Wohneigentumsförderprogramme „Wohneigentum für Familien“ (KfW 300) und „Jung kauft Alt…
Frage 189 (Thomas Dietz, AfD):
Wie haben sich die Zahlen für die Inanspruchnahme der Wohneigentumsförderprogramme „Wohneigentum für Familien“ (KfW 300) und „Jung kauft Alt“ (KfW 308) seit ihrer Einführung entwickelt, und wie stellen sich diese Förderprogramme in Höhe der Inanspruchnahme und der Förderanträge im Vergleich zum früheren Baukindergeld (KfW 424) in einem vergleichbaren Zeitraum aber Einführung der jeweiligen Maßnahme dar?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sören Bartol vom 2. Februar 2026:
Im Neubauförderprogramm „Wohneigentumsförderung für Familien“ (WEF, KfW 300) sind seit Programmstart bis einschließlich 31. Dezember 2025 11.082 Zusagen erteilt worden, davon 1.675 im Jahr 2023, 4.853 im Jahr 2024 und 4.554 im Jahr 2025. Das Programm „Jung kauft Alt“ (JkA, KfW 308) ist eine Bestandserwerbsförderung, die am 3. September 2024 gestartet ist. Seit Programmstart bis einschließlich 31. Dezember 2025 sind 913 Zusagen erteilt worden, davon 223 im Jahr 2024 und 690 im Jahr 2025. Im Programm „Baukindergeld“ (KfW 424), das am 18. September 2018 gestartet ist, sind bis Dezember 2022 427.050 Anträge zugesagt worden, davon 56.435 im Jahr 2018, 128.782 im Jahr 2019, 124.731 im Jahr 2020, 82.183 im Jahr 2021 und 34.919 im Jahr 2022. Die ökonomischen Rahmenbedingungen während der Förderung des Baukindergeldes und den aktuellen Wohneigentumsförderprogrammen unterschieden sich erheblich. Baukosten und Bauzinsen sind spätestens seit 2022 stark gestiegen, was sich unter anderem in einem allgemeinen Rückgang der Bauaktivität niederschlug. Beispielhaft wird nachfolgend die Entwicklung der Baufertigstellungen im Neubau durch private Bauherren im Zeitraum 2018 bis 2024 dargestellt: Jahr Private Bauherren – Anzahl Errichtung neuer Wohngebäude Verhältnis zu Basisjahr 2018 2018 84.825 1,00 2019 85.129 1,00 2020 89.218 1,05 2021 79.753 0,94 2022 81.661 0,96 2023 76.665 0,90 2024 59.318 0,70 Quelle: Statistisches Bundesamt. Baufertigstellungen im Hochbau. Code: 31121-0002
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