Schriftliche Frage 68 von Julian Joswig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wann genau wird die Bundesregierung erste Ergebnisse und Eckpunkte der angekündigten „Chemieagenda 2045“ vorlegen, und in welchem Zeitraum s…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 68 von Julian Joswig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wann genau wird die Bundesregierung erste Ergebnisse und Eckpunkte der angekündigten „Chemieagenda 2045“ vorlegen, und in welchem Zeitraum s…
Frage 68 (Julian Joswig, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Wann genau wird die Bundesregierung erste Ergebnisse und Eckpunkte der angekündigten „Chemieagenda 2045“ vorlegen, und in welchem Zeitraum soll die Umsetzung erfolgen?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 26. Januar 2026:
Das Ziel der Chemieagenda 2045 ist es, einen Rahmen für eine innovative, zukunftsfähige, wettbewerbsstarke sowie umwelt- und klimafreundliche Chemieindustrie in Deutschland und der EU zu schaffen. Die Agenda soll mit den aktuellen EU-Initiativen für die Chemieindustrie eng verzahnt werden. Der Gesamtprozess hat am 11. Dezember 2025 mit einer hochrangig besetzten Eröffnungsveranstaltung unter Leitung der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie begonnen. Der Arbeitsgruppenprozess ist für den Zeitraum Januar und Februar 2026 in Form von Roundtables auf Fachebene geplant. Die Ergebnisse des Prozesses sollen in einer Abschlussveranstaltung im Frühjahr 2026 veröffentlicht werden. Der Nationale Aktionsplan 2026 der Chemieagenda sieht Maßnahmen vor, die eine zügige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Chemieindustrie bewirken. Kurzfristig stehen dabei eine wettbewerbsfähige Energieversorgung und der Abbau bürokratischer Hürden im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem gezielten Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Chemie. Für die Wettbewerbsfähigkeit des Chemie-Standorts Deutschland ist ein starkes Innovationsökosystem aus Unternehmen, Wissenschaft und Startups entscheidend. Der dritte Themenbereich wird sich mit der Chemikalienregulierung befassen.
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