Schriftliche Frage 152 von Kay-Uwe Ziegler (AfD): Wie viele Meldungen von Verdachtsfällen mit tödlichem Ausgang im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG) nach Impfungen sind dem Paul- Ehrlich-…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Januar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
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Schriftliche Frage 152 von Kay-Uwe Ziegler (AfD): Wie viele Meldungen von Verdachtsfällen mit tödlichem Ausgang im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG) nach Impfungen sind dem Paul- Ehrlich-…
Frage 152 (Kay-Uwe Ziegler, AfD):
Wie viele Meldungen von Verdachtsfällen mit tödlichem Ausgang im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG) nach Impfungen sind dem Paul- Ehrlich-Institut (PEI) in den Kalenderjahren 2000 bis 2025 jeweils bekannt geworden (bitte die Zahlen jahresweise aufschlüsseln)?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 26. Januar 2026:
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Auswertungen zu Meldungen von Verdachtsfällen von Impfstoffnebenwirkungen im Bulletin für Arzneimittelsicherheit, abrufbar unter: www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/bulletin-arz neimittelsicherheit/bulletin-arzneimittelsicherheit-node.html. Für die jahresspezifische Auswertung von Verdachtsfällen nach Gabe von COVID-19-Impfstoffen mit tödlichem Ausgang wird auf den „Pharmakovigilanzbericht zur Anwendung der COVID-19-Impfstoffe – Sachstand 31. Dezember 2024“ verwiesen, www.pei.de/SharedDocs/Downlo ads/DE/newsroom/bulletin-arzneimittelsicherheit/2025/1-2025.pdf?_blo b=publicationFile&v=7. Die Zahlen für das Jahr 2025 befinden sich derzeit noch in der Auswertung. Daten zur Pharmakovigilanz von Impfstoffen (ohne COVID-19- Impfstoffe) aus den Jahren 2022 und 2023 wurden in der Ausgabe 3/2024 des Bulletins für Arzneimittelsicherheit veröffentlicht, siehe unter: www.pe i.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletinarzneimittelsicherhei t/2024/3-2024.pdf?_blob=publicationFile&v=5. Die Zahlen für die Jahre 2024 und 2025 befinden sich derzeit noch in der Auswertung. Daten zu den vorherigen Jahren wurden jeweils im ersten Quartal des zweiten Folgejahres im Bulletin für Arzneimittelsicherheit veröffentlicht, siehe unter: www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/b ulletin-arzneimittelsicherheit/2018/1-2018.pdf?_blob=publicationFile &v=2. Für die Jahre 2010 bis 2014 wurden die Verdachtsfallmeldungen jeweils als separate Übersicht (line-listings) als „Auswertung von Verdachtsfallmeldungen von Impfreaktionen und Impfkomplikationen aus dem Jahr xxx“ veröffentlicht, siehe unter: www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlic hungen-arzneimittel/bulletin-arzneimittelsicherheit/bulletin-arzneimittel sicherheit-node.html. Daten aus dem Jahr 2009 sind unter nachfolgendem Link veröffentlicht (Seite 19: Anzahl der gemeldeten UAWs mit fatalem Ausgang = 24), www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/bulletin-arzneimitte lsicherheit/2012/1-2012.pdf?_blob=publicationFile&v=2. Zu den Daten für die Jahre 2001 bis 2005 wird auf die Veröffentlichungen des PEI im Bundesgesundheitsblatt verwiesen, https://link.springe r.com/article/10.1007/s00103-007-0368-6, https://link.springer.com/artic le/10.1007/s00103-004-0946-9. Daten für die weiter angefragten Jahre 2006 bis 2008 sowie 2000 wurden vom PEI aus der EudraVigilance-Datenbank abgefragt und sind in nachfolgender Tabelle aufgeführt: Jahr Anzahl Verdachtsfallmeldungen 2008 31 2007 27 2006 19 2000 1 Das PEI erfasst und bewertet Meldungen zum Verdacht einer Impfnebenwirkung oder Impfkomplikation im Rahmen des sogenannten Spontanmeldesystems. In diesen Verdachtsfällen werden unerwünschte Reaktionen gemeldet, die meist in zeitlicher Nähe zu einer Impfung aufgetreten sind, jedoch nicht notwendigerweise durch den Impfstoff ausgelöst wurden. Dies dient dazu, Hinweise auf mögliche Signale für Nebenwirkungen (Risikosignale) frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen. Bei diesen Verdachtsfällen handelt es sich somit nicht um bestätigte Nebenwirkungen.
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