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Schriftliche Frage 24 von Markus Matzerath (AfD): Auf welche wissenschaftlichen Studien bezieht sich die Bundesregierung konkret, wenn sie davon spricht, dass „Personen mit Migrationsgeschic…

dip / schriftliche_frage 21.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 17. November 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 24 von Markus Matzerath (AfD): Auf welche wissenschaftlichen Studien bezieht sich die Bundesregierung konkret, wenn sie davon spricht, dass „Personen mit Migrationsgeschic… Frage 24 (Markus Matzerath, AfD): Auf welche wissenschaftlichen Studien bezieht sich die Bundesregierung konkret, wenn sie davon spricht, dass „Personen mit Migrationsgeschichte“ tendenziell stärker von dem „Risikofaktor“ der „positiven Einstellungen gegenüber Gewalt“ „betroffen“ seien, die zu einer „höheren Kriminalitätsbelastung“ führe (www.bka.de/DE/A ktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Polize ilicheKriminalstatistik/PKS2024/Polizeiliche_Kri minalstatistik_2024/Polizeiliche_Kriminalstatisti k_2024_node.htm)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries vom 19. November 2025: Der in Teilen von Ihnen zitierte Text stammt aus einer Veröffentlichung des Bundeskriminalamtes auf dessen Interseite (www.bka.de/DE/Aktuel leInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS 2024/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2024/Polizeiliche_Kriminalstatisti k_2024_node.htm) und lautet im Original wie folgt: „Die höhere Kriminalitätsbelastung ist auch aus einem weiteren Grund plausibel: Es ist bekannt, dass Personen mit Migrationsgeschichte tendenziell stärker von Risikofaktoren betroffen sind, die eine Begehung bestimmter Straftaten (beispielsweise Gewalt- und Eigentumsdelikte) herkunftsunabhängig wahrscheinlicher machen. Dazu zählen neben einer nachteiligen räumlichen und ökonomischen Lebenssituation auch psychische Belastungen, eigene Gewalterfahrungen in der Kindheit sowie positive Einstellungen gegenüber Gewalt.“ Der Aussage liegen insbesondere die Befunde des „Niedersachsensurveys“ des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KfN) zugrunde (https://kfn.de/wp-content/uploads/2024/06/FB_169.pdf?bcsi_ scan_1203b131c7cc8c72=0&bcsi_scan_filename=FB_169.pdf). Diese Studienreihe berichtet den in Ihrer Frage angesprochenen Befund seit mehreren Jahren recht beständig.

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