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Schriftliche Frage 37 von Helge Limburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Unternimmt die Bundesregierung Maßnahmen, um die Initiative der Städte Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Kiel und Bonn zur Aufnahme hilfsbedürf…

dip / schriftliche_frage 05.09.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 1. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern.

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Schriftliche Frage 37 von Helge Limburg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Unternimmt die Bundesregierung Maßnahmen, um die Initiative der Städte Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Kiel und Bonn zur Aufnahme hilfsbedürf… Frage 37 (Helge Limburg, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Unternimmt die Bundesregierung Maßnahmen, um die Initiative der Städte Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Kiel und Bonn zur Aufnahme hilfsbedürftiger israelischer und palästinensischer Kinder zu unterstützen (www.hannover.de/Service/Pr esse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Aktuell e-Meldungen-und-Veranstaltungen/Bund-soll-Auf nahme-von-Kindern-aus-Gaza-erm%C3%B6gli chen), und wenn ja, welche, und wenn nein, warum nicht? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Daniela Ludwig vom 2. September 2025: Für verletzte oder gefährdete Kinder aus Gaza oder Israel sollte die Hilfe vor Ort im Vordergrund stehen. Die Bundesregierung prüft in Einzelfällen die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der Einreise von schwerverletzten und -kranken Kindern aus Gaza, damit sie in Deutschland lebensrettende medizinische Behandlungen erhalten, die vor Ort nicht angeboten werden können. Die Bundesregierung unterstützt darüber hinaus die medizinische Versorgung der Menschen in Gaza und den Nachbarländern, zum Beispiel durch ein Feldkrankenhaus des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes in Rafah über das Deutsche Rote Kreuz und durch die Lieferung von medizinischen Gütern, um Patientinnen und Patienten aus Gaza in Ägypten zu behandeln. Zudem fördert die Bundesregierung das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stellt über das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten grundlegende Gesundheitsdienstleistungen bereit. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Schriftliche Frage 32 des Abgeordneten Sascha Lensing auf Bundestagsdrucksache 21/1324 verwiesen.

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