Schriftliche Frage 47 von Mirze Edis (DIE LINKE): Wofür setzt sich die Bundesregierung im Rat der EU ein, um die Versorgung der deutschen Industrie mit Wasserstoff zu verbessern, vor dem Hin…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 25. August 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 47 von Mirze Edis (DIE LINKE): Wofür setzt sich die Bundesregierung im Rat der EU ein, um die Versorgung der deutschen Industrie mit Wasserstoff zu verbessern, vor dem Hin…
Frage 47 (Mirze Edis, Die Linke):
Wofür setzt sich die Bundesregierung im Rat der EU ein, um die Versorgung der deutschen Industrie mit Wasserstoff zu verbessern, vor dem Hintergrund, dass die Situation der Wasserstoffproduktionsprojekte im gesamten Nordwesten Europas nicht besser aussieht als in Deutschland, die EU aber für das Wasserstoffproblem in Deutschland sehr relevant ist – die Internationale Energieagentur schreibt in der Zusammenfassung „Nordwesteuropäischer Wasserstoff-Monitor 2025“, dass weniger als 8 Prozent der Projekte, die bis zum Jahr 2030 eine emissionsarme Wasserstoffversorgung gewährleisten könnten, bereits umgesetzt sind (siehe: www.iea.org/reports/northwest-e uropean-hydrogen-monitor-2025/executive-sum mary) und die deutsche Industrie daher nicht in ausreichendem Maße auf Importe aus Norwegen, dem Vereinigten Königreich oder Frankreich wird zurückgreifen können?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 28. August 2025:
Der Markthochlauf für grünen und kohlenstoffarmen Wasserstoff ist in Deutschland, Europa und weltweit aufgrund der aktuell noch sehr hohen Kosten für Wasserstoff verzögert. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken setzt sich die Bundesregierung bei der EU-Kommission für eine flexiblere Ausgestaltung der Regulatorik für den Wasserstoffhochlauf ein. Sie begrüßt, dass die EU-Kommission mit dem Delegierten Rechtsakt zur Definition von kohlenstoffarmem Wasserstoff Planungssicherheit für entsprechende Investitionen schafft. Die EU-Kommission hatte dabei wichtige Forderungen der Bundesregierung zu einer pragmatischen Ausgestaltung aufgegriffen. Von besonderer Bedeutung ist nun, auch für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff Verbesserungen am regulatorischen Rahmen bzw. die Verlängerung von Übergangsfristen zu erreichen, ohne Unsicherheit für laufende Investitionen zu verursachen. Dies würde die Produktion von Wasserstoff überall in Europa vereinfachen und günstiger machen.
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