Schriftliche Frage 74 von Lea Reisner (DIE LINKE): Was ist der Bundesregierung durch ihre Beteiligung als „fliegendes Auge“ an der EU-Operation EUNAVFOR MED IRINI dazu bekannt, wie viele Boot…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.
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Schriftliche Frage 74 von Lea Reisner (DIE LINKE): Was ist der Bundesregierung durch ihre Beteiligung als „fliegendes Auge“ an der EU-Operation EUNAVFOR MED IRINI dazu bekannt, wie viele Boot…
Frage 74 (Lea Reisner, Die Linke):
Was ist der Bundesregierung durch ihre Beteiligung als „fliegendes Auge“ an der EU-Operation EUNAVFOR MED IRINI dazu bekannt, wie viele Boote bzw. Menschen diese seit Bestehen aus Seenot gerettet hat, und in wie vielen Fällen bzw. in welcher Zahl wurden diese Menschen nach Benachrichtigung der Seenotleitung (Maritime Rescue Coordination Centre, MRCC) in Libyen durch dortige Milizen in das Land zurückgeholt?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Sebastian Hartmann vom 30. Juni 2025:
Seit Operationsbeginn der European Naval Force Mediterranean (EUNAVFOR MED) IRINI wurden insgesamt 65 Seenotfälle gemäß International Convention for the Safety of Life at Sea durch Einheiten der EUNAVFOR MED IRINI erstbeobachtet. Es wurden 930 Personen an Bord seegehender Einheiten genommen und gerettet. Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, ob und wie viele Menschen nach Benachrichtigung der Seenotleitung in Libyen in das Land zurückgeholt wurden. In Fällen, in denen EUNAVFOR-MED-IRINI-Schiffe Seenotrettungsmaßnahmen durchgeführt haben, wurden diese nur über das MRCC Malta bzw. MRCC Rome koordiniert. Die Geretteten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung nach Italien und Malta verbracht.
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