Bundesliga e.V.
Text
Bundesliga e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation
Die Tätigkeit des DFL e.V. ist auf die Wahrung der Interessen des deutschen Profifußballs, d.h. auf die Berücksichtigung der Interessen der Profifußballclubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, die sich im DFL e.V. zusammengeschlossen haben, im politischen Diskurs und Entscheidungsprozess ausgerichtet und deckt dabei eine Vielzahl an politischen Themenfeldern ab (insbesondere im Bereich der Organisation sportlicher Wettkämpfe und v.a. der Vermarktung der daraus resultierenden kommerziellen Rechte). Zum Zwecke der Interessenvertretung werden durch die mit der Interessenvertretung beauftragte DFL GmbH bspw. Gespräche mit politischen Entscheidern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, zur Erläuterung von Anpassungsnotwendigkeiten hinsichtlich dieser Themenfelder geführt und ggf. auch schriftliche Positionspapiere eingereicht.
Interessenbereiche: Verbraucherschutz; Kultur; EU-Binnenmarkt; Politisches Leben, Parteien; Digitalisierung; Rechtspolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Werbung; Internetpolitik; Profisport; Urheberrecht; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Lebens- und Genussmittelindustrie; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Wettbewerbsrecht; Entwicklungspolitik; Parlamentarisches Verfahren; EU-Gesetzgebung
Regelungsvorhaben:
- Einführung des Digitale-Dienste-Gesetzes zur Umsetzung von EU-Gesetzen unter Wahrung der Interessen von Rechteinhabern bzgl. Live-Rechten: Der Gesetzgeber soll bei der Einführung des Digitale-Dienste-Gesetzes zur Umsetzung von EU-Gesetzen dazu bewegt werden, die Empfehlungen der EU-Kommission zum Schutz von Live-Rechten umzusetzen und auf diese Weise die Interessen der Rechteinhaber (wie der DFL) zu wahren.
- Stärkere Regulierung des Ticketzweitmarkts: Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD darauf geeinigt, den Ticketzweitmarkt für Sport- und Kulturveranstaltungen stärker zu regulieren, um Verbraucher vor überhöhten Preisen, Intransparenz und betrügerischen Verkaufspraktiken zu schützen und Veranstalter besser in die Lage zu versetzen, sich gegen unlauteres Verhalten von Ticketspekulanten zur Wehr zu setzen. Gemeinsam mit anderen Sport- und Kulturveranstaltern setzt sich die DFL dafür ein, dass dieses Vorhaben zügig in einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren umgesetzt wird.
Relationen
Keine Relationen.