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Schriftliche Frage 56/57/58 von Lars Haise (AfD): Was waren die historischen und sind die künftig geplanten Kosten der „Diversitätsprogramme“ der Deutschen Bahn AG in den Jahren 2020 bis 203…

dip / schriftliche_frage 20.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.

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Schriftliche Frage 56/57/58 von Lars Haise (AfD): Was waren die historischen und sind die künftig geplanten Kosten der „Diversitätsprogramme“ der Deutschen Bahn AG in den Jahren 2020 bis 203… Frage 56 (Lars Haise, AfD): Was waren die historischen und sind die künftig geplanten Kosten der „Diversitätsprogramme“ der Deutschen Bahn AG in den Jahren 2020 bis 2030 und hierbei die fünf teuersten Einzelpositionen (inklusive Betrag) von „Diversitätsmaßnahmen“ des Jahres 2024? Frage 57 (Lars Haise, AfD): Welche kumulierten Arbeitszeitstunden und deren Kostenäquivalent wurden bei der Deutschen Bahn AG in den Jahren 2020 bis 2024 für die Teilnahme von Personal an Diversitätsmaßnahmen (z. B. Pride Month, CSD, Seminare) verbucht? Frage 58 (Lars Haise, AfD): Wie und mit welchen konkreten Maßnahmen realisiert die Deutsche Bahn AG ihre „Diversitätsprogramme“ in Außenstellen, bei Joint Ventures bzw. bei ausländischen Niederlassungen wie z. B. in Ägypten, Katar, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, in denen die Mehrheitsbevölkerung muslimischen Glaubens ist, um das Konzernziel der sogenannten „Diversität“ zu erreichen (wenn sie dort keine „Diversitätsprogramme“ umsetzt, bitte die genauen Hintergründe angeben)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 17. Juni 2026: Die Fragen 56 bis 58 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Deutsche Bahn AG (DB AG) hat folgende Auskunft gegeben: Diversität ist bei der DB AG Bestandteil von bestehenden Personalprozessen (z. B. Recruiting, Nachfolgeplanung, Beschäftigungsbedingungen) und sorgt als Querschnittsthema dafür, alle Zielgruppen anzusprechen, die gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen und dient dem Erreichen des Geschäftszwecks. Daher gibt es kein eigenes Budget. Die DB AG betrachtet Diversität inhaltlich und kostentechnisch nicht separat. Kosten für Diversität (Teilzeitprogramme etc.) fließen daher in die Gesamtkosten bei der Gestaltung und Umsetzung der jeweiligen HR- Prozesse und -Produkte ein. In Zusammenarbeit verschiedener Bereiche werden beispielsweise Kostenanteile zur Stärkung des Arbeitgeberimages und für die Personalgewinnung eingesetzt und insbesondere für die strategische Kommunikation genutzt. Das Engagement für Diversität, etwa im Rahmen des Pride Months bei der DB AG, beruht auf Freiwilligkeit und ist als ehrenamtliches Engagement der Beschäftigten einzustufen. Entsprechend findet das Engagement außerhalb der Arbeitszeit statt. Die DB AG hat keine Pflichttrainings zum Thema Diversität. Für Beschäftigte werden Seminare im Rahmen der beruflichen Anforderungen gestaltet, so ist es für Berufe in kundennahen Bereichen wichtig, Serviceorientierung und Sicherheit beim Umgang mit verschiedenen Zielgruppen zu stärken. Die DB AG plant zudem keine Diversitätsprogramme im Ausland. Auslandsgesellschaften der DB AG werden im Einklang der kulturellen und gesetzlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Landes weitestgehend eigenständig geführt.

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