Schriftliche Frage 131 von Julian Joswig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern prüft die Bundesregierung, über die aktuell laufende, ausschließlich auf langsamen Güterverkehr ausgelegte Ertüchtigung der Hunsrü…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 10. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr.
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Schriftliche Frage 131 von Julian Joswig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Inwiefern prüft die Bundesregierung, über die aktuell laufende, ausschließlich auf langsamen Güterverkehr ausgelegte Ertüchtigung der Hunsrü…
Frage 131 (Julian Joswig, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Inwiefern prüft die Bundesregierung, über die aktuell laufende, ausschließlich auf langsamen Güterverkehr ausgelegte Ertüchtigung der Hunsrückquerbahn hinaus, auch eine infrastrukturelle Auslegung der Strecke zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren, die eine zukünftige Nutzung für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ermöglicht, und welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die Planungen der Deutschen Bahn AG und den betroffenen Kommunen so abzustimmen, dass die klar artikulierten Bedarfe und Beschlüsse der Region (u. a. Resolutionen des Stadtrats Simmern, des Jugendparlaments Simmern-Rheinböllen sowie des Verbandsgemeinderats Simmern-Rheinböllen) angemessen berücksichtigt werden?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Ulrich Lange vom 13. Juni 2025:
Der Bund ist grundsätzlich bereit zu prüfen, ob eine anteilige finanzielle Beteiligung des Bundes im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes an der Reaktivierung der Hunsrückquerbahn für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und somit eine Verknüpfung der laufenden Sanierungsmaßnahme der DB InfraGO AG auf dem Abschnitt Langenlonsheim–Büchenbeuren möglich ist. Die Initiative hierfür muss vom Land Rheinland-Pfalz ausgehen. Nach Mitteilung der DB InfraGO AG wird der Oberbau (d. h. Schienen, Schwellen, Weichen, Schotter und Befestigungselemente) hergestellt und für Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h und Gleisbelastungen von bis zu 10.000 Leistungstonnen pro Tag dimensioniert. Einschränkungen an einigen Punkten entlang der Strecke führen zu einer Reduzierung der Betriebsgeschwindigkeit (z. B. Erdbauwerke zur Stabilität und Tragfähigkeit des Untergrunds, konstruktive Bauwerke wie Brücken und Durchlässe als auch die teilweise derzeit außer Betrieb gesetzten technischen Bahnübergangssicherungen). Derzeit erfolgen Abstimmungen zwischen dem Eisenbahn-Bundesamt und der DB InfraGO AG zum zukünftigen Umfang der Infrastruktur (d. h. Anzahl und Lage von Überhol- oder Kreuzungsgleisen, Ladestellen zum Be- und Entladen sowie Serviceeinrichtungen), um die Qualität der zukünftigen Güter- und Personenverkehre auf der Hunsrückquerbahn sicherzustellen.
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