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Deutsche Carbon Management Initiative

lobbyregister / register_entry 01.04.2025 · Original ↗

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Deutsche Carbon Management Initiative Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä. Die Deutsche Carbon Management Initiative (DCMI) ist die zentrale Plattform für Unternehmen der CO2-Wertschöpfungskette in Deutschland. Sie bündelt Fachwissen entlang der gesamten CO2-Wertschöpfungskette – von Emittenten über Transport und Speicherung bis zur Nutzung von CO2, um Carbon Management in Deutschland voranzutreiben. Die Initiative fördert den Dialog zwischen Industrie, Wissenschaft, Umweltverbänden und Politik. Ziel ist es, Carbon Management als wirksames Klimaschutzinstrument zu etablieren und die politischen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Markthochlauf zu schaffen. Zu den Tätigkeiten, die zum Zweck der Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes ausgeübt werden gehören u.a. das Verfassen und Übermitteln von Positionspapieren, Stellungnahmen oder Gutachten, Organisation oder Teilnahme an Fachgesprächen, Anhörungen oder Diskussionsrunden mit politischem Bezug, Inhaltliche Mitwirkung an Gesetzgebungsvorhaben oder Verordnungen, Gespräche mit Abgeordneten, Ministerien oder deren Mitarbeitenden, Vermittlung von Gesprächspartnern oder Themen aus der eigenen Branche an politische Stellen, Gespräche im Rahmen von Parlamentarischen Abenden, Empfängen oder Hintergrundgesprächen. Interessenbereiche: Industriepolitik; Parlamentarisches Verfahren; Allgemeine Energiepolitik; EU-Gesetzgebung; Rechtsstellung der Abgeordneten; Außenwirtschaft Regelungsvorhaben: - KSpTG: Bundeseinheitliche Regelung zur Onshore-Speicherung, Ermöglichung von CO2-Exporten, in Übereinstimmung mit dem Londoner Protokoll, klare gesetzliche Rahmenbedingungen für Genehmigung, Planung und Finanzierung von CO2-Pipelines, technologieoffener Rechtsrahmen, der auch CO2-Nutzung (CCU) langfristig mit einbezieht und fördert, Klare Regelungen zu Haftung, Eigentum, Betrieb und Nachsorge von CO2-Infrastruktur und Speichern, Koordinierung mit EU-Regelwerken, um Doppelregulierungen oder Lücken zu vermeiden - Hohe-See-Einbringungsgesetz: Explizite Zulassung von CO2-Exporten zur Offshore-Speicherung in Drittstaaten, auch vor Abschluss der Protokollratifikation, unter der Bedingung bilateraler Vereinbarungen, Genehmigungsverfahren für Offshore-CO2-Speicherung vereinfachen und beschleunigen, Rechtsgrundlage für den Aufbau von CO2-Hubs und maritimen Umschlagplätzen schaffen - Carbon Management Strategie: Die Deutsche Carbon Management Initiative setzt sich für klare Rahmenbedingungen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von CO2 (CCU/S) ein. Gefordert werden die Anpassung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes, die Zulassung des CO2-Exports sowie ein europäisch vernetzter Infrastrukturausbau – inklusive multimodaler Transportlösungen. Um Investitionen zu ermöglichen, braucht es finanzielle Anreize wie Klimaschutzverträge (CCfD) und kombinierte CAPEX-/OPEX-Förderung. Verbindliche Ziele für CO2-Abscheidung und -Transport sowie die Anrechenbarkeit technischer Negativemissionen müssen Bestandteil nationaler und europäischer Klimastrategien sein. Carbon Management ist zentral für eine klimaneutrale Industrie.

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