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Harbour Energy Plc

lobbyregister / register_entry 19.03.2024 · Original ↗

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Harbour Energy Plc Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Harbour Energy ist eines der weltweit größten unabhängigen Öl- und Gasunternehmen. Wir sind auf fünf Kontinenten aktiv und produzieren täglich mehr als 475.000 Barrel Öläquivalent. Rund 3.200 Mitarbeitende leisten mit der sicheren und verantwortungsvollen Rohstoffförderung einen wertvollen Beitrag, um Menschen weltweit mit Energie zu versorgen. Darüber hinaus gehört Harbour Energy zu den führenden Unternehmen im Bereich Carbon Capture and Storage (CCS) – mit Speicherlizenzen in Großbritannien, Norwegen und Dänemark. Wir treiben den Aufbau einer europäischen CO2‑Infrastruktur engagiert voran, um die Industrie durch sichere und dauerhafte CO2‑Speicherung im Untergrund zu dekarbonisieren. Über Harbour Energy in Deutschland Harbour Energy ist einer der größten Erdgas- und Erdölproduzenten in Deutschland und leistet einen wichtigen Beitrag zur heimischen Versorgungssicherheit. Mit über 130 Jahren Erfahrung fördern wir in Niedersachsen und Schleswig-Holstein verantwortungsvoll, effizient und sicher für Industrie und Haushalte in der Region. Von Hamburg aus steuern wir unsere Aktivitäten in Norddeutschland – vom Erdölfeld Mittelplate vor der Westküste Schleswig-Holsteins über die niedersächsischen Erdgasvorkommen im Raum Langwedel-Holtebüttel bis zum Ölfeld Emlichheim an der niederländischen Grenze. In Barnstorf bündeln wir geowissenschaftliche und ingenieurtechnische Expertise in unserem Technology & Service Center, während unsere Decommissioning-Abteilung dort den Rückbau ehemaliger Anlagen koordiniert und genutzte Flächen deutschlandweit sorgfältig wiederherstellt. Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Industriepolitik; Fossile Energien; Klimaschutz; Allgemeine Energiepolitik Regelungsvorhaben: - Parlamentarisches Verfahren zum KSpTG (Kohlendioxid-Speicher und Transportgesetz): Das Regelungsvorhaben will grundsätzlich die Erkundung und kommerzielle Nutzung von CO2-Speicherstätten in Deutschland offshore erlauben. Zugleich wird ein grundsätzliches Verbot der Speicherung onshore etabliert. Eine „Opt-In“ Möglichkeit ermöglicht für die Bundesländer aber auch die onshore Speicherung, wenn sie dies ausdrücklich wünschen. Daneben etabliert das Gesetz den CO2 Transport als gleichberechtigten Regelungsgegenstand neben Speichern und formuliert ein einheitliches Zulassungsregime für Kohlendioxidleitungen – sowohl für CCS/ CCU sowie für gemischt genutzte Kohlendioxidleitungen. - Carbon Management Strategie der Bundesregierung: Die Bundesregierung schafft mit den Eckpunkten der Carbon-Management-Strategie (CMS) die Grundlagen, um CO2-Emissionen einzufangen, bevor sie in die Atmosphäre gelangen. - Harmonisierung der Änderung des Gesetzes zur Anpassung des Treibhausgas-Emissionshandelgesetzes mit dem EnergieStG: Mit dem Gesetzentwurf zur Anpassung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes werden nun die Anforderungen der geänderten europäischen Emissionshandelsrichtlinie 2003/87/EG durch umfangreiche Änderungen des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes und begleitende Änderungen des Brennstoffemissionshandelsgesetzes umgesetzt. Auf dieser Grundlage soll das Gesetz die Kontinuität der CO2-Bepreisung für sämtliche Brennstoffe sicherstellen, die derzeit vom nationalen Brennstoffemissionshandel erfasst sind, jedoch keine Erweiterung dieses Handels darstellen. - Clean Industrial Deal: Der „Clean Industrial Deal“ und Maßnahmen zum Bürokratieabbau sollen das Wirtschaften in Europa vereinfachen. Sie sind Teil von sieben zentralen Initiativen der neuen EU-Kommission. Während das detaillierte Arbeitsprogramm für das Jahr 2025 erst Mitte Februar vorgestellt werden soll, hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits ihre Prioritäten für die ersten 100 Tage präsentiert. - Erdgasförderung in Deutschland: Dieser Gesetzentwurf schafft die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen dafür, in den geschützten Meeresgebieten im Bereich der Ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands und des Festlandsockels schädliche Nutzungen infolge der Aufsuchung und Gewinnung von Bodenschätzen zu reduzieren. - Aktionsplan Carbon Management: Nach der rechtlichen Zulassung von CO2-Transport und -Speicherung durch Inkrafttreten des Kohlendioxid-Speicherung-und-Transport-Gesetz sind für einen erfolgreichen und zügigen CCU/S-Hochlauf in Deutschland die Umsetzung ökonomischer und politischer Maßnahmen erforderlich. Dies soll unter effektiver Beteiligung der relevanten Stakeholder im Bereich Carbon Management geschehen. Dazu hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein Carbon Management Forum (CMF) eingerichtet. Das Ziel des CMF ist es, die für Carbon Management relevanten Akteure zusammenbringen, um zentrale Themen entlang der CCU/S-Wertschöpfungskette gemeinsam zu bearbeiten. Dabei soll unter anderen ein Aktionsplan Carbon Management erarbeitet werden. Harbour Energy arbeitet in der AG Speicherung mit. - Erdölförderung auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate: Das größte Erdölvorkommen Deutschlands liegt unter dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer – einem hochsensiblen Ökosystem und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Mit langjähriger geowissenschaftlicher Expertise, modernster Ingenieurskunst und viel Verantwortungsbewusstsein stellt Harbour Energy seit 1987 die sichere Gewinnung von bedeutenden Mengen Erdöl in einem Gebiet sicher, für das im Nachhinein strenge Naturschutzauflagen erlassen wurden und das hohe ökologische Bedeutung und besondere öffentliche Aufmerksamkeit vereint. Seit ihrer Erbauung beweist die Bohr- und Förderinsel Mittelplate, dass verantwortungsvolle Rohstoffproduktion und umfassender Umweltschutz vereinbar sind. Diese Zusammenhänge werden regelmäßigen maßgeblichen politischen Stakeholdern vermittelt.

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