Schriftliche Frage 13 von Stefan Rouenhoff (CDU/CSU): Welche Strategie bzw. Zielsetzung verfolgt die Bundesregierung hinsichtlich der Förderung von industriellen Lieferketten der deutschen Wirts…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 23. September 2024 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
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Schriftliche Frage 13 von Stefan Rouenhoff (CDU/CSU): Welche Strategie bzw. Zielsetzung verfolgt die Bundesregierung hinsichtlich der Förderung von industriellen Lieferketten der deutschen Wirts…
Frage 13 (Stefan Rouenhoff, CDU/CSU):
Welche Strategie bzw. Zielsetzung verfolgt die Bundesregierung hinsichtlich der Förderung von industriellen Lieferketten der deutschen Wirtschaft mit westafrikanischen Unternehmen, und welche konkreten Länder und Unternehmen in Westafrika sind hierbei als Partner vorgesehen?
Antwort des Staatssekretärs Udo Philipp vom 24. September 2024:
Die Bundesregierung sieht bereits seit Langem die Chancen und Potenziale, die eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen mit Afrika bietet, auch im Hinblick auf das Ziel der Diversifizierung und die damit einhergehende Etablierung lokaler Wertschöpfungsketten unter Beteiligung deutscher Unternehmen in Afrika. Dies spiegelt sich auch in der aktuell in Abstimmung befindlichen Neuauflage der afrikapolitischen Leitlinien der Bundesregierung wider. Da das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit seinen Außenwirtschaftsförderinstrumenten generell die Aktivitäten deutscher Unternehmen flankiert, statt Schwerpunkte der Zusammenarbeit vorzugeben, sind diese Instrumente nicht regional oder branchenspezifisch fokussiert. Dennoch ist hervorzuheben, dass Westafrika mit insgesamt drei Außenhandelskammer-Standorten (Nigeria, Ghana, Côte d'Ivoire) sowie der Ansiedlung einer Finanzierungsexpertin (Côte d'Ivoire) einen wichtigen regionalen Schwerpunkt in der Außenwirtschaftsförderung einnimmt. Zudem sind im Rahmen der Diversifizierungsstrategie der Bundesregierung die Garantiekonditionen für Investitionsgarantien für Compact-with-Africa- Länder verbessert worden. Die Garantieinstrumente können als wichtiger Hebel für Investitionen in industrielle Fertigungskapazitäten dienen. Mehr als die Hälfte der aktuell dem Compact with Africa beigetretenen afrikanischen Länder befindet sich in Westafrika.
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