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Kinder ohne Alkohol und Nikotin

lobbyregister / register_entry 30.05.2024 · Original ↗

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Kinder ohne Alkohol und Nikotin Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä. Die Initiative "Kinder ohne Alkohol und Nikotin" setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in einem Lebensumfeld aufwachsen, in dem Alkohol- und Nikotinfreiheit gesellschaftlich selbstverständlich ist. Kinder und Jugendliche sollen Entscheidungen unabhängig von den kommerziellen Interessen der Alkohol-, Nikotin- und Tabakindustrie treffen können. Um ein solches Lebensumfeld zu schaffen, müssen neben Interventionen, die auf das individuelle Verhalten Einzelner zielen, auch regulatorische Schritte ergriffen werden. Die Aktivitäten der Initiative werden innerhalb der Initiative koordiniert und durch die Initiative, aber vorwiegend von ihren Mitgliedern durchgeführt. Das schließt auch die Tätigkeiten ein, die zum Zweck der Interessenvertretung im Sinne des Lobbyregistergesetzes ausgeübt werden. Die Mitglieder sind dabei frei in der Entscheidung, ob sie politisch Entscheidungstragende kontaktieren wollen und wenn ja, wie sie diese Kontaktaufnahme gestalten. Mitglieder der Initiative veröffentlichen beispielsweise Informationen und versenden diese an politisch Entscheidungstragende (z. B. Policy Briefings, Factsheets). Außerdem führen die Mitglieder der Initiative Gespräche mit politisch Entscheidungstragenden (zum Beispiel Mitgliedern des Bundestages oder Mitarbeitenden in den zuständigen Ministerien). In ihren Aktivitäten weisen die Mitglieder auf die Initiative "Kinder ohne Alkohol und Nikotin" und die gemeinsamen Forderungen der Initiative hin. Interessenbereiche: Gesundheitsförderung; Kinder- und Jugendpolitik; Lebens- und Genussmittelindustrie; EU-Gesetzgebung; Werbung; Verbraucherschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben Regelungsvorhaben: - Politische Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche vor Alkohol und Nikotin schützen: Um Kinder und Jugendliche zu schützen, müssen die Preise für Alkohol und Nikotinprodukte (Tabakprodukte, E-Zigaretten und verwandte Erzeugnisse) durch jährliche Steuererhöhungen, eine Präventionsabgabe und Mindestpreise erhöht werden; muss Marketing für Alkohol- und Nikotinprodukte vollständig beendet werden; muss der Verkauf von Alkohol- und Nikotinprodukten auf eine begrenzte Zahl lizensierter Fachgeschäfte beschränkt und der Verkauf über Automaten und Einzelhandel gestoppt werden; muss das Mindestalter für den Verkauf, Kauf und Konsum von Alkohol mindestens auf 18 Jahre, besser auf 21 Jahre angehoben werden, unabhängig von der Art des alkoholischen Getränks und der Begleitung durch Erziehungsberechtigte. Für Nikotinprodukte muss das Mindestalter auf 21 Jahre angehoben werden.

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