Evangelischer Erziehungsverband e.V., EREV
Text
Evangelischer Erziehungsverband e.V., EREV
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der Evangelische Erziehungsverband e. V. (EREV) ist das Netzwerk evangelischer Erziehungshilfe auf Bundesebene. Er bildet den bundesweiten Zusammenschluss von diakonischen Werken und evangelischen Erziehungshilfeeinrichtungen.
Die Mitglieder bilden das gesamte Angebotsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe ab: von Kindertagesstätten und niedrigschwelliger Sozialraumarbeit über Schulsozialarbeit bis hin zu den ambulanten und (teil-)stationären Hilfen zur Erziehung für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien. Der Verband hat den Zweck, sie in Fachfragen zu beraten und zu fördern und vertritt die Interessen seiner Mitglieder in der Öffentlichkeit, gegenüber staatlichen und kirchlichen Organen.
Der Evangelische Erziehungsverband versteht sich als Stimme für junge Menschen und Mitarbeitende in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel ist es, den jungen Menschen, Familien und Mitarbeitenden im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe förderliche Rahmenbedingungen, Halt, Sinn und Orientierung zu bieten. Dafür engagiert sich der Evangelische Erziehungsverband auch sozialpolitisch. Er bringt sich aktiv in gesellschaftliche und jugendhilfepolitische Debatten und Gesetzesänderungen ein.
Der Verband setzt sich ein für:
- förderliche Rahmenbedingungen des Aufwachsens junger Menschen in Deutschland, insbesondere hinsichtlich ihrer Rechte auf Schutz, Bildung und Beteiligung
- eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe, die besonders marginalisierten jungen Menschen und Familien eine diskriminierungs- und barrierefreie, selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht
- die Stärkung der gesamten Kinder- und Jugendhilfe als unabdingbarer Bestandteil der Sozialstaatlichkeit und des Bildungssystems in Deutschland
- die fachliche Weiterentwicklung der Erziehungshilfen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen und Megatrends, z. B. der Corona-Pandemie, der Digitalisierung
- die professionelle Fort- und Weiterbildung von Fachkräften
- den interdisziplinären Austausch und Qualitätsdialog der Mitglieder
- die politische Gestaltung der Lebensbedingungen junger Menschen
- das diakonische Profil
- die Kooperation mit Fachverbänden und Schnittstellenpartnern wie zum Beispiel Schulen, Polizei, Psychiatrie und Justiz
- die Vernetzung in der Kinder- und Jugendhilfe, z. B. mit den anderen Erziehungshilfefachverbänden
- Projekte für die Praxis
Die Verbandstätigkeiten lassen sich wie folgt differenzieren:
- Publikationen
- Fortbildungen
- Projekte
- Gremien
- Fachausschüsse
- Netzwerkarbeit
Interessenbereiche: Kinder- und Jugendpolitik; Migration; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Religion/Weltanschauung; Integration; Rechte von Menschen mit Behinderung; Berufliche Bildung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Gesundheitsversorgung; Diversitätspolitik; Hochschulbildung; Familienpolitik; Geschlechterpolitik; Vorschulische Bildung; Grundsicherung; Digitalisierung; Schulische Bildung; Asyl und Flüchtlingsschutz; Klimaschutz
Relationen
Keine Relationen.