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Roundtable Wärmewende

lobbyregister / register_entry 24.04.2024 · Original ↗

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Roundtable Wärmewende Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä. Der Roundtable Wärmewende hat sich zusammengefunden, um die wesentlichen Pfeiler des Gelingens der Wärmewende aufzuzeigen. Ziel der Interessenvertretung ist die Erläuterung von Änderungsnotwendigkeiten hinsichtlich der Erreichung der vollständigen Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 2045, der koordinierten und effizienten Zusammenarbeit aller relevanten Akteure, der Ausarbeitung einer klaren sektorübergriefenden Dekarbonisierungstrategie, der Durchführung von finanziell für alle Bevölkerungsschichten und den Staat tragbaren Maßnahmen, der Fokus auf sektorübergreifende Lösungen der Wärmewende, die Umsetzung der goldenen Regel der Wärmewende: „Wärmenetze wo möglich, Einzelhauslösungen wo nötig“ sowie der Nutzung von neuen, innovativen Förderinstrumenten. Die Interessenvertretung erfolgt dabei hauptsächlich durch die Distribution und Vorstellung von Informationsmaterialen (Bspw. Policy-Paper) an Mitglieder des Bundestages und die Bundesregierung, welche durch die Mitglieder und dem Beratungsunternehmen Johanssen+Kretschmer Strategische Kommunikation erstellt wurden. Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Energie"; Klimaschutz; Energienetze; Fossile Energien; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Allgemeine Energiepolitik; Erneuerbare Energien; Verbraucherschutz Regelungsvorhaben: - Nutzung innovativer Förderinstrumente in der Energiewende: Konzentration der begrenzt verfügbaren staatlichen Zuschussmittel auf alternativlose Anwendungsfälle in der Wärmewende. Stemmen der Hauptlast der der Finanzierung durch staatliche Förderkredite und Bürgschaften. Anpassung der Anforderungen von Krediten an realwirtschaftliche Vorgaben. Schaffung eines nachhaltigen Finanzierungsinstrumentes außerhalb der Schuldenbremse. Aufstockung von Eigenkapital der Förderbanken. Nutzung weiterer innovativer Finanzierungsmodelle wie Beteiligungen wie Bürgerfonds vor Ort, Öffentlich-Private Kooperationsmodelle, Energiewende-Fonds und Blended-Finance Modelle. - Umsetzung sektorübergreifender Planungen in der Wärmewende und Vernetzung mit Gebäuderecht: Einführung einer sektorübergreifenden Planung nach dem Least Cost Planning-Prinzip auf kommunaler Ebene. Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung als Energieleitplanung und damit Vernetzung der Wärmeplanung mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz. Festhalten von Wärmenetzen als zentrale Infrastruktur der Wärmewende zur Integration erneuerbarer Energien, Abwärme und systemischer Lösungen. Wärmepumpen sollen als zentrale Technologie im Einzelgebäude eingesetzt werden, insbesondere dort, wo keine Wärmenetze verfügbar sind. Ihr Einsatz soll systemdienlich erfolgen und die Kapazitäten des Stromnetzes berücksichtigen. Fokussierung des öffentlichen Mitteleinsatzes auf sektorübergreifende Ansätze. Berücksichtigung des Umfelds und der Siedlungsstrukturen. - Anpassung der BEW: Anhebung der zur Verfügung stehenden Mittel für die Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Schaffung einer eigenen Rechtsgrundlage inkl. Vorbescheidverfahren. - Umsetzung der Ergebnisse des Fernwärmegipfels 2023: Umsetzung der Ergebnisse des Fernwärmegipfels durch Anpassung der WärmeLV und der AVBFernwärmeV

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