My Brain My Choice Initiative
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My Brain My Choice Initiative
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Die Initiative "My Brain My Choice" (Netzwerk und Thinktank von Ehrenamtlichen) vertritt die Interessen momentan kriminalisierter Bevölkerungsgruppen (gemäß BtMG) und vermittelt Handlungsempfehlungen unabhängiger Expert*innengruppen gegenüber Gesellschaft und Politik. Zur Information über den Reformbedarf und Beratung für anstehende Gesetzesvorhaben sind die Mitwirkenden der Initiative zeitweise gelegentlich, zeitweise regelmäßiger in Kontakt mit jenen Verantwortlichen des Parlaments und der Ministerien, die sich mit den Themen Drogen und Sucht befassen. Die Initiative befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten drogenpolitischer Maßnahmen und den Handlungsumpfehlungen unabhängiger Fachgruppen international und national sowie der UN-Institutionen. Die My Brain My Choice Initiative wünscht sich eine modernisierte deutsche Drogen- und Suchtpolitik, die die negativen Folgen der Repressionspolitik gegen Konsum und Handel anerkennt und stattdessen menschenrechts-orientierte Ansätze in der Gesetzgebung zentral verankert. Die Ehrenamtlichen des My Brain My Choice Netzwerks geben öffentliche Stellungnahmen ab, stellen den Parteien und Fraktionen Expertise zur Verfügung und treten auf verschiedenen Veranstaltungen an Entscheidungsträger*innen heran.
Interessenbereiche: Sonstige Interessenbereiche; Strafrecht; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Kriminalitätsbekämpfung
Regelungsvorhaben:
- Beibehaltung und Weiterentwicklung des CanG: Das im April 2024 in Kraft getretene CanG steht nach wie vor zur Debatte. Wir setzen uns für die Beibehaltung und Weiterentwicklung des Gesetzes ein. Zusätzlich zum Bezug über Eigenanbau und Anbauvereinigungen streben wir einen verantwortungsvoll regulierten Markt an.
- Reform der deutschen Drogenpolitik: Umfassende Reform der deutschen Drogenpolitik und Erneuerung der deutschen Positionierung in der internationalen Staatengemeinschaft, u.a. gemäß den Handlungsempfehlungen des UN-Hochkomissars für Menschenrechte (2023)
Relationen
Keine Relationen.