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Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V.

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+) bündelt und vertritt die Interessen seiner Mitglieder (haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte in der Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe), dabei verfolgt er einen arbeitsfeld- und methodenübergreifenden Ansatz. Er orientiert sich an den Erfahrungen der Praxis und an der Forschung, setzt entsprechende Akzente und entwickelt Maßnahmen und Strategien weiter. Für die Politik ist er Ratgeber, Kooperationspartner und Ansprechpartner in allen Fragen der Suchthilfe, der Suchtselbsthilfe und der Suchtprävention. Der fdr+ fördert die Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Gestaltung der Leistungen auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention im Sinne der Betroffenen zu optimieren und somit die Teilhabe von abhängigkeitskranken Menschen. Der Verband ist Multiplikator für die Kompetenzen und das Wissen seiner Mitglieder und sorgt für einen Transfer in Politik und Gesellschaft. Die seit der Gründung (1979) weitgehend unveränderte Satzung des fdr+ sieht vor, die fachliche Arbeit für Suchtgefährdete und Abhängige, insbesondere junge Menschen zu fördern. Der fdr+ bzw. seine vertretungsberechtigten Personen, nehmen dazu an Gremien und Terminen mit Ministerien und öffentlichen Anhörungen oder Verbändeanhörungen in Ministerien teil und beteiligen sich an Stellungnahmeverfahren. Interessenbereiche: Datenschutz und Informationssicherheit; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Gesundheitsförderung; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Internetpolitik; Sonstiges im Bereich "Soziale Sicherung"; Arzneimittel; Familienpolitik; Berufliche Bildung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Arbeitsmarkt; Sonstiges im Bereich "Verkehr"; Öffentliches Recht; Gesundheitsversorgung; Strafrecht; Rechte von Menschen mit Behinderung; Pflege; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Grundsicherung; Integration; Krankenversicherung; Zivilrecht; Diversitätspolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Kinder- und Jugendpolitik; Werbung; Migration; Digitalisierung Regelungsvorhaben: - Weiterentwicklung des Konsum-Cannabisgesetzes (KCanG): Das KCanG sollte dahingehend weiterentwickelt werden, dass User*innen Cannabis regulär kaufen können, unabhängig von Social Clubs, Schwarzmarkt, Eigenanbau oder unberechtigtem Bezug als Medikament. - Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetz: Gesetzeslücke im SGBII soll geschlossen werden, damit Verurteilte nach dem BtmG "Therapie statt Strafe" nach §35 BtmG erhalten können auch, wenn die Krankenkassen für die Leistungen zuständig sind. - Hinsehen, schützen, stärken: Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien: Wir setzen uns ein für gesetzliche Regelungen, die Familien mit einem psychisch und/oder suchterkrankten Elternteil bedarfsdeckende Hilfen und Unterstützung ermöglichen und das Ineinandergreifen von bestehenden Hilfen verbessern. Ziel sind sozialgesetzbuch-übergreifende, familienorientierte, einheitliche, komplexe und mischfinanzierte Leistungen (gemeinschaftsfinanzierte Komplexleistungen), um die Schnittstellen in der Versorgung und Hilfegewährung besser zu gestalten und Finanzierungslücken zu schließen. - Suchtpolitik stärken: Suchtpolitik im Koalitionsvertrag festschreiben, Finanzierung von Prävention, Frühintervention und Suchthilfe verbessern - Finanzierung der Suchtberatung sichern: Suchtberatung muss eine verbindliche und gesetzlich gesicherte Leistung sein und ihre Ausstattung muss von der Finanzlage der jeweiligen Kommune oder des Bundeslandes unabhängig sein. Es müssen verbindliche Strukturen für das Angebot der Suchtberatung geschaffen werden. Die Leistungserbringung der Suchthilfe muss durch eine verlässliche Finanzierungsgrundlage gesichert sein. - Regulierung von Werbung und Besteuerung für Suchtmittel und Glücksspiel: Die beteiligten Verbände fordern den Gesetzgeber auf, die Regulierung der Werbung und Besteuerung für Suchtmittel und Glücksspiel an den Stand der wissenschaftlichen Evidenz anzupassen. - Bessere Präventions- und Hilfeangebote für konsumierende junge Menschen sind notwendig und möglich!: Derzeit sind in mehreren zentralen Politikbereichen Reformen geplant, die erhebliche Auswirkungen auf die Schnittstelle von Jugend- und Suchthilfe haben könnten., u.a. das 1. KJHSRG. Der fdr+ fordert, mehr Prävention und Leistungen für problematisch konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihr Umfeld.

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