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Schriftliche Frage 47 von Dr. Alaa Alhamwi (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Auf welche Gutachten bezieht sich die Aussage der Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dass verfügbare Potenziale „…

dip / schriftliche_frage 23.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 19. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 47 von Dr. Alaa Alhamwi (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Auf welche Gutachten bezieht sich die Aussage der Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dass verfügbare Potenziale „… Frage 47 (Dr. Alaa Alhamwi, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Auf welche Gutachten bezieht sich die Aussage der Sprecherin des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dass verfügbare Potenziale „grüner“ Gase nach Einschätzung des Bundesministeriums und laut entsprechender Gutachten ausreichen würden (www.spiegel.de/wirtschaft/se rvice/katherina-reiche-plant-gruengasquote-nur-fu er-private-haushalte-a-e0311f8e-b04f-4b6f-88 edc2e3a6df9f5c,) und hat die Bundesregierung Fragen zu Kosten, Bedarfen, Flächen- und Importbedarfen sowie Klimawirkung abschließend geklärt (wenn ja, bitte tabellarisch die Prognosen bzw. Ergebnisse auflisten), und wenn nein, wie kommt die Aussage, die Grüngasquote würde bis 2030 zusätzlich 2 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen, zustande (https://table.media/assets/berlin/ eckpunkte_grungasquote.pdf)? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 23. Oktober 2026: Zahlreiche wissenschaftliche Studien kommen zu dem Schluss, dass ausreichende Biomethan-Potenziale zur Erfüllung der Grüngasquote bestehen. Nach einer Literaturübersicht der Beratungsunternehmen EPICO und Frontier Economics (abrufbar unter: https://epico.org/uploads/files/ Realitaetscheck-Gruengasquote-und-Biotreppe.pdf) liegt das Potenzial zur Produktion von Biomethan allein in Deutschland im Jahr 2045 im Mittel der Studienergebnisse bei mehr als 150 Terawattstunden. Hinzu kommen Potenziale für Biomethanimporte sowie weitere zugelassene Energieträger zur Erfüllung der Grüngas-/Grünheizölquote. Laufende Analysen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bestätigen diese Einschätzung. Zu der Entwicklung der Kosten und Mengen kann es über diesen langen Zeithorizont keine abschließende Klärung geben. Die künftige Entwicklung der Nachfrage, der Verfügbarkeit und der Preise biogener Brennstoffe hängt einerseits von der Entwicklung des Heizungsmarkts ab, andererseits auch von dem Angebot durch heimische Produktion und Importe. Es ist daher wichtig, die Marktentwicklung weiter zu beobachten und auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren zu können. Die Aussagen zur Emissionswirkung ergeben sich durch den zusätzlichen Einsatz von Biomethan und Bioöl im Rahmen einer Grüngas-/ Grünheizölquote, die nach dem vorgeschlagenen Verlauf bei 1 Prozent im Jahr 2028 startet und im Jahr 2030 5 Prozent beträgt. Abzüglich der bereits heute genutzten Biomethan- und Grünheizölmengen wird dadurch im Jahr 2030 eine CO2-Einsparung von mindestens zwei Millionen Tonnen CO2 erzielt.

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