Rede von Eckart von Klaeden (CDU/CSU) – Plenarprotokoll 15/96
Teil von Protokoll der 96. Sitzung des 15. Deutschen Bundestages.
Text
Rede von Eckart von Klaeden (CDU/CSU) – Plenarprotokoll 15/96
Mir sind die Briefe nicht bekannt.(Lachen bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN)
Mir ist aber erstens bekannt, dass von Ihnen aus diesen
Briefen immer wieder zitiert wird, und zweitens ist mir
seit heute bekannt, dass Frau Müller die Existenz dieses
Briefwechsels bestreitet.
Da Sie in den Ausschüssen und hier im Plenum
mehrfach auf diesen Briefwechsel Bezug genommen haben,
darf ich auch an Sie noch einmal die Bitte richten,
(Silke Stokar von Neuforn [BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN]: Es ging um einen ganz anderen
Brief!)
uns diese Briefe zur Verfügung zu stellen, damit wir die
Weisheit der Bundesregierung, die in den Argumenten
immer wieder zum Ausdruck kommt, für unsere
parlamentarische Arbeit nachvollziehen können.
(Josef Philip Winkler [BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN]: Meine Briefe werden nicht zur
Verfügung gestellt!)
Fritz Rudolf Körper, Parl. Staatssekretär beim
Bundesminister des Innern:
Herr Kollege von Klaeden, ich berichte Ihnen gerne
über diesen Briefwechsel. Er besteht aus zwei Briefen
des Bundesministers Otto Schily, einem Schreiben des
damaligen Staatssekretärs Schapper und einem
Schreiben des damaligen Staatssekretärs Pleuger.
Das hat im Übrigen zu einer klaren und eindeutigen
Feststellung geführt.
(Eckart von Klaeden [CDU/CSU]: Das wollen
wir ja haben!)
Es ging nämlich um diesen Prozess und darum, dass bei
diesem Verfahren nicht auf eine Einzelfallprüfung
verzichtet wird. Dass das insofern schengen-konform ist
und nach den Schengen-Kriterien erfolgt, können Sie als
Ergebnis aus diesem Briefwechsel ziehen.
(Eckart von Klaeden [CDU/CSU]: Den Brief
können wir also bekommen? Sagen Sie einmal
schnell Ja fürs Protokoll!)