krisenchat gemeinnützige GmbH
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krisenchat gemeinnützige GmbH
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
krisenchat ist ein gemeinnütziges Unternehmen und bietet niedrigschwellige, kostenlose, psychosoziale Unterstützung für junge Menschen bis zu 25 Jahren via Online-Chat an. krisenchat hat erkannt, dass der Bedarf an Beratung bei psychosozialen Problemen während der Corona-Lockdowns gerade in der jungen Zielgruppe enorm gestiegen ist, und setzen dort an. Um die Gesundheitsversorgung und Frühintervention bei mentalen Notsituationen, insbesondere von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren in Deutschland, zu fördern, führen wir Gespräche mit Politiker:innen, insbesondere mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages oder deren Mitarbeitenden und mit Angestellten der öffentlichen Verwaltung. Dabei besprechen wir Themen wie die (institutionelle) Erstattungsmöglichkeiten anonymer Gesundheitsdienstleistungen, Frühintervention, digitale Hilfsangebote, den Leitfaden Prävention oder die Suizidpräventionsstrategie in Deutschland. Im Vorfeld lassen wir ihnen zur Vorbereitung meist unsere Unternehmenspräsentation zukommen.
Interessenbereiche: Integration; Sonstiges im Bereich "Gesellschaftspolitik und soziale Gruppen"; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Vorschulische Bildung; Gesundheitsversorgung; Kinder- und Jugendpolitik; Gesundheitsförderung; Schulische Bildung; Familienpolitik; Parlamentarisches Verfahren; Wissenschaft, Forschung und Technologie
Regelungsvorhaben:
- Referentenentwurf zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der nationalen Suizidprävention: Aus Sicht von krisenchat bietet der Entwurf eine tragfähige Grundlage, um bestehende
Hilfestrukturen besser miteinander zu verbinden und den Zugang zu niedrigschwelliger
Unterstützung weiter zu verbessern.
Gleichzeitig zeigt die tägliche Beratungspraxis von krisenchat mit jungen Menschen in
psychischen Krisen, dass digitale Zugangswege inzwischen einen unverzichtbaren
Bestandteil moderner Krisenversorgung darstellen. Diese Entwicklung spiegelt sich im
Gesetzentwurf bislang nur teilweise wider. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren sollte
deshalb insbesondere die Rolle digitaler Krisenhilfe stärker berücksichtigt werden.
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