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Rede von Ulla Schmidt (Bundesministerin für Gesundheit) – Plenarprotokoll 16/162

dip / rede 28.05.2008 · WP 16 · Original ↗

Teil von Protokoll der 162. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages.

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Rede von Ulla Schmidt (Bundesministerin für Gesundheit) – Plenarprotokoll 16/162 Auch das geht nur durch die Förderung lebensweltbezogener Aktivitäten. Man kann viele Programme zur Prävention auflegen. Wir sehen allerdings an der Verteilung der Gelder, dass mit vielem, was heute angeboten wird, vor allen Dingen diejenigen erreicht werden, die sich schon entschieden haben, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Projekte, die wir mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durchführen, werden so konzipiert, dass sie sich auch an Menschen mit Migrationshintergrund wenden, die viele Fragen haben. Dazu gehört eine Vereinfachung der Darstellung. Eine lebensweltbezogene Prävention muss in den Kitas, in den Schulen im Stadtteil ansetzen. Dabei muss ermittelt werden: Welches sind die Haupthindernisse? Wie schaffen wir es, die Menschen zu erreichen? Am besten ist es, die Eltern und die Kinder zu erreichen, damit man gemeinsam lernt. Wir wollen mit den Projekten die lebensweltbezogene Prävention voranbringen. Wir werden allerdings mit keiner noch so schönen Broschüre, mit keiner noch so schönen Präventionskampagne etwas erreichen, wenn wir nicht die Menschen in den Stadtteilen, in den Regionen finanziell unterstützen, die bereit sind, Projekte zu initiieren, um sowohl Kinder mit Migrationshintergrund als auch Kinder aus sozial schwachen Familien direkt anzusprechen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Deswegen liegt unser Schwerpunkt bei lebensweltbezogenen Präventionsangeboten.

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