BNZK e.V. (Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde e.V.)
Text
BNZK e.V. (Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde e.V.)
Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein
Im Bundesverband für nachhaltige Zahnheilkunde e.V. sind mittelständische Betreiber zahnmedizinischer MVZ organisiert. Die Mitgliedsunternehmen stehen für einen Qualitätswettbewerb zu Gunsten von Patienten und eine Angebotsvielfalt für Zahnärzte. Ziele des Verbandes sind die Sicherung der wohnortnahen Versorgung, der Erhalt der Attraktivität des Zahnarztberufes für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte, sowie das Angebot einer modernen Zahnmedizin für alle Menschen in Deutschland. Im Fokus stehen daher Themen wie die Zulasungsbedingungen, die Überwindung des Fachkräftemangels und die Versorgungssicherung.
Der Verband bringt in laufende politische Debatten und Gesetzgebungsverfahren eigene Positionen und Argumente ein, indem er den zuständigen Personen in den Bundesministerien und im Deutschen Bundestag Regelungsvorschläge unterbreitet und diese mit diesem Personenkreis (zumeist in Einzelgesprächen) diskutiert. Daneben werden einschlägige Veranstaltungen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen besucht und im Einzelafall auch als Sponsor unterstützt. Die Interessenvertretung wir gemeinsam mit einem beauftragten Unternehmen umgesetzt.
Interessenbereiche: Berufliche Bildung; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Hochschulbildung; Geschlechterpolitik; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"
Regelungsvorhaben:
- Erhalt der Bedingungen für zahnärztliche iMVZ: Im politischen Raum werden verschiedene Änderungen der Voraussetzungen für das Tätigwerden bestimmter zahnmedizinischer MVZ diskutiert, welche die Betätigungsmöglichkeiten der Verbandsmitglieder erheblich einschränken könnten. Der BNZK setzt sich daher bei den zuständigen politischen Entscheidern dafür ein, dass seine Mitglieder weiter umfassend und in der Fläche im Bereich der zahnärztlichen Versorgung tätig sein können.
- Verbesserung der Zulassung ausländischer Fachkräfte in der zahnärztlichen Versorgung: In der zahnärztlichen Versorgung herrscht Fachkräftemangel, zugleich ist oftmals die Anstellung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland aufgrund komplizierter und nach Bundesländern unterschiedlicher Regelungen bzw. Praktiken insbesondere hinsichtlich der Anerkennung von deren Qualifikation sehr erschwert. Es wird eine Vereinfachung und Vereinheitlichung angestrebt, um die Versorgung zu sichern.
- Sicherung der kieferorthopädischen Versorgung: Der Gesetzentwurf (insb. Art 1 Nr. 11 und Nr. 31) sieht Veränderungen hinischtlich der Behandelnden und der Vergütung bei kieferorthopädischen Nehandlungen vor. Dies würde die Versorgung insbesondere in Ostdeutschland erheblich verschlechtern und für viele Praxen wirtschaftliche Probleme bringen. Erreicht werden soll eine Überarbeitung des Entwurfs.
Relationen
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