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Initiative Tierwohl GmbH

lobbyregister / register_entry 10.05.2022 · Original ↗

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Initiative Tierwohl GmbH Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen Die Initiative Tierwohl GmbH ist Trägergesellschaft der Initiative Tierwohl (ITW) und des Systems zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform (haltungsform.de). In der Trägergesellschaft haben sich Unternehmen und Verbände aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel gemeinsam die Förderung einer tiergerechteren und nachhaltigeren Fleischerzeugung zum Ziel gesetzt. Auch in Zukunft wollen sie den Verbraucherinnen und Verbrauchern Fleisch in hervorragender Qualität und großer Vielfalt anbieten, gleichzeitig aber das Tierwohl noch stärker zur Grundlage ihres Handelns machen. Die beteiligten Wirtschaftskreise (Unternehmen und Verbände) haben deswegen unter Einbeziehung von Wirtschaft, Wissenschaft und Interessengruppen mit der Initiative Tierwohl ein umfassendes Programm zur Förderung des Tierwohls auf der landwirtschaftlichen Produktionsebene der Tierhalter (Schwein/Rind/Geflügel) entwickelt und hierfür wissenschaftlich fundierte, messbare und belegbare Anforderungen an die Tierhaltung definiert. Tierhalter, die an der Initiative Tierwohl teilnehmen, verpflichten sich gegenüber der Trägergesellschaft, diese Anforderungen umzusetzen. Unabhängige, in der Initiative Tierwohl zugelassene Zertifizierungsstellen überprüfen die Einhaltung der Anforderungen regelmäßig. Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen Fleisch und Fleischwaren aus der Initiative Tierwohl im Handel an dem Siegel der Initiative Tierwohl. Zudem haben sich die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft in der Trägergesellschaft die Einführung einer einheitlichen Haltungsform-Kennzeichnung für Produkte aus der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zum Ziel gesetzt. Den Verbraucherinnen und Verbrauchern wollen sie mit einem einheitlichen Kennzeichen klare Orientierung geben, wie die Tiere, von denen die angebotenen Produkte stammen, gehalten wurden. Die Trägergesellschaft hat deswegen ein fünfstufiges System zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform entwickelt und entsprechende Haltungsform-Kennzeichen eingeführt. Diese Haltungsform-Kennzeichen werden heute im Lebensmitteleinzelhandel weit verbreitet auf Fleisch, Fleischwaren und Milch genutzt. Um die Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Initiative Tierwohl und des Systems zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform für die Wirtschaftsbeteiligten zu verbessern, äußert sich die Trägergesellschaft in Stellungnahmen und Beiträgen zu oben genannten Inhalten und Zielen. Außerdem ist die Trägergesellschaft mit Politikern und Politikerinnen vernetzt, um den direkten Austausch zu den Belangen der Nutztierhaltung in Deutschland, den Belangen der Wirtschaftsbeteiligten und den Tierwohlzielen der Trägergesellschaft zu fördern. Daneben veröffentlicht die Trägergesellschaft einen "Politik-Brief", veranstaltet ein Politik-Frühstück und trifft Parlamentarier, Mitglieder der Bundesregierung und Mitarbeiter der Bundesministerien anlässlich der einschlägigen Branchenmessen. Interessenbereiche: Lebens- und Genussmittelindustrie; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Lebensmittelsicherheit; Land- und Forstwirtschaft Regelungsvorhaben: - TierHaltKennzG: Ausgestaltung und Umsetzung, Verknüpfung mit Initiativen der Wirtschaft: Die Initiative Tierwohl GmbH (Trägergesellschaft der Initiative Tierwohl ITW, des Systems zur einheitlichen Kennzeichnung der Haltungsform haltungsform.de) wirbt dafür, die Umsetzung des Staatlichen Tierhaltungskennzeichens eng mit den Initiative der Wirtschaft, insbesondere mit der Initiative Tierwohl und der Haltungsform, zu verknüpfen. - Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/825 (EmpCo-RL) in deutsches Recht: Mit dem Dritten Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb soll die Richtlinie 2024/825 (EmpCo-RL) in deutsches Recht umgesetzt werden. Mit der Umsetzung werden konkrete Anforderungen an die Verwendung von Nachhaltigkeitssiegel gestellt. Die Interessenvertretung ist auf die Klärung offener Rechtsfragen im Zusammenhang mit (a) der Verwendung sogenannter "Metasiegel" und (b) der Überprüfung durch Dritte ausgerichtet.

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