European Land and Soil Alliance (ELSA)
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European Land and Soil Alliance (ELSA)
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Durch gezielte Ansprache von Entscheidungsträgern, Positionspapiere und umweltpolitische Veranstaltungen wird der direkte Kontakt zu politischen Akteurinnen und Akteuren gesucht, insbesondere zu Kommunen- und Gemeindevertretern und -vertreterinnen. Im Vordergrund steht die Interessenvertretung für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Böden, um die natürlichen Bodenfunktionen und -ressourcen für heutige und zukünftige Generationen zu bewahren und sozial gerechte Bodennutzung zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Böden, der Bewusstseinsbildung in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft sowie der Unterstützung einer Trendwende im Flächenverbrauch.
Zudem werden regelmäßig Austausch- und Informationsveranstaltungen organisiert, zu denen politische Entscheidungsträger eingeladen werden, um diese von der Dringlichkeit und Bedeutung eines umfassenden Bodenschutzes zu überzeugen. In der Zusammenarbeit mit der EU-Kommission und anderen nationalen und internationalen Institutionen und Organisationen soll ein intensiver Erfahrungsaustausch gefördert werden, der es ermöglicht, Maßnahmen und Strategien zur Bodenschutzpolitik grenzübergreifend zu entwickeln und zu implementieren.
Interessenbereiche: Land- und Forstwirtschaft; Sonstige Interessenbereiche; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Ländlicher Raum; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Gesetzgebung; Wohnen; Artenschutz/Biodiversität; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Stadtentwicklung; Lebensmittelsicherheit
Regelungsvorhaben:
- Unterstützung der Arbeiten zum EU Soil Monitoring Law: Das Soil Monitoring Law ist ein Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission, der darauf abzielt, den Zustand aller Böden in der EU zu überwachen und zu verbessern. Ziel ist es, bis 2050 gesunde Böden in der EU zu erreichen und die Bodengesundheit zu harmonisieren. Der Vorschlag sieht unter anderem vor, dass EU-Mitgliedstaaten die Bodengesundheit überwachen, eine öffentliche Liste potenziell kontaminierter Standorte erstellen und diese untersuchen, bewerten und gegebenenfalls sanieren müssen. Das Bodenbündnis unterstützt das Vorhaben, den Zustand der europäischen Böden zu überwachen und zu verbessern, plädiert aber allgemein darauf, den Fokus auf die Gesundheit und Verbesserung der Böden zu legen und nicht nur auf die Überwachung.
Relationen
Keine Relationen.