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Deutsche Sportjugend (dsj)

lobbyregister / register_entry 14.03.2022 · Original ↗

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Deutsche Sportjugend (dsj) Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO) Die Deutsche Sportjugend bündelt die Interessen von rund 10 Millionen Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen im Alter bis 27 Jahre, die in über 87.000 Sportvereinen in 16 Landessportjugenden, 53 Jugendorganisationen der Spitzenverbände und 10 Jugendorganisationen der Sportverbände mit besonderen Aufgaben organisiert sind. Damit ist die dsj der größte freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der Bundesrepublik Deutschland. Die Deutsche Sportjugend erbringt Informations-, Kommunikations- und Serviceleistungen für die Mitgliederorganisationen und deren Untergliederungen und kommuniziert und diskutiert in deren Auftrag mit Partnerinnen und Partnern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Sport. Ziel ist es, über das Medium Sport die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu unterstützen und eigenverantwortliches Handeln, gesellschaftliche Mitverantwortung, soziales Engagement, Integrationsfähigkeit und interkulturelles Lernen zu fördern. Durch Anschreiben, Positionspapiere oder parlamentarische Frühstücke oder Abende wird unmittelbar der Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, insbesondere Mitgliedern des Deutschen Bundestages, gesucht. Im Schwerpunkt wird die Interessenvertretung ausgeübt, um Bedarfe von Jugendverbände zu artikulieren und für stärkeres Engagement von bundespolitischer Seite für den Kinder- und Jugendsport zu werben. Zudem werden auch Fachveranstaltungen des Bundesverbandes zu Themen wie bspw. gesellschaftliche Teilhabe/Engagement von jungen Menschen oder Bewegungsförderung, die in Berlin stattfinden, genutzt, um regelmäßig auch Mitglieder des Deutschen Bundestages einzuladen und für die Unterstützung der Ziele zu gewinnen. Interessenbereiche: Rechte von Menschen mit Behinderung; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Extremismusbekämpfung; Breitensport; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Vorschulische Bildung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Kinder- und Jugendpolitik; Diversitätspolitik Regelungsvorhaben: - Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit im Bundeshaushalt: Im Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2025 (Bundeshaushaltsgesetz 2025) wird der Bundeshaushalt für 2025 beschrieben. Für die Jugendarbeit im Sport und die Freiwilligendienste im Sport relevant ist vor allem der Etat im Einzelplan 17 (BMFSFJ), aber auch die Förderung des Bundesprogramms gegen rechtsextremismus im Sport und das Programm Zusammenhalt durch Teilhabe (Z:T) (Epl 06 BMI). Die dsj legt in seiner Interessensvertretung dar, welche Auswirkungen Kürzungen der Etats auf Jugendarbeit im Sport, der Demokratieförderung durch und im Sport sowie der Engagementförderung insb. bei jungen Menschen hätte und benennt notwendige Titelerhöhungen, um wirkungsvolle Arbeit in den o.g. Feldern/Themen voranzubringen. - Ergänzung von Bedarfen von Sport und außerschulischer Bildung im Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz: Ausführungen zu Bedarfen zur außerschulischen Bildung und zum Bereich Sport sollen ergänzt werden. - Begleitung der Modernisierung des Wehrdienstes durch Ausbau bestehender Strukturen der Freiwilligendienste: Das Wehrdienst-Modernisierungsgesetz soll insofern angepasst werden, als dass festgeschrieben wird, dass ein gezielter Ausbau bestehender Strukturen der Freiwilligendienste die Modernisierung des Wehrdienstes begleitet (vorgeschlagen wird ein Drei-Säulen-Modell mit freiwilligem Wehrdienst, Freiwilligendienste und zivilem Katastrophenschutz). Ergänzt werden soll außerdem, dass Kadersportler*innen weiterhin die Möglichkeit haben, ihren Wehrdienst als Sportsoldat*innen abzuleisten oder im BFD im Spitzensport tätig zu sein.

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