Weltverband Deutscher Auslandsschulen e.V.
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Weltverband Deutscher Auslandsschulen e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Grundlagen der Arbeit des Verbands ist die Vertretung der Interessen der freien, gemeinnützigen Schulträger und die Förderung von Vernetzung, Erfahrungsaustausch und Kollaboration zwischen den Mitgliedern und externen Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik. Um die Rahmenbedingungen für Deutsche Auslandsschulen zu verbessern, unterhalten wir einen „interfraktionellen Dialog“. Mithilfe von Positionspapieren informieren wir über Herausforderungen und Potenziale der Deutschen Auslandsschulen (DAS) und machen Vorschläge für gesetzliche Regelungen zur Förderung von DAS. Des Weiteren vernetzt der Verband seine Mitglieder mit Politikerinnen und Politikern, um direkten Dialog zu fördern. Es werden Fachveranstaltungen und Podien organisiert, aber auch unmittelbar Stellungnahmen und Positionspapiere veröffentlicht und/oder an Abgeordnete sowie an die Bundesregierung übermittelt. Die Interessenvertretung wird durch einen externen Berater unterstützt, der im Auftrag des Vereins Kontakte wahrnimmt.
Interessenbereiche: Integration; Öffentlicher Dienst und öffentliche Verwaltung; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik; Hochschulbildung; Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Gesetzgebung; Vorschulische Bildung; Schulische Bildung; Kinder- und Jugendpolitik; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Kultur; Sonstiges im Bereich "Migration, Flüchtlingspolitik und Integration"; Diversitätspolitik; Digitalisierung
Regelungsvorhaben:
- Auslandsschulgesetz (weitere Entwicklung): Unter dem Titel „Sicherheit ohne Vorbehalt: nachhaltige Förderung und Entwicklung der Deutschen Auslandsschulen“ hat der Weltverband Deutscher Auslandsschulen ein Positionspapier zur neuen Legislaturperiode veröffentlicht. Darin beschreibt der Verband zehn Reformen zur Sicherung der Existenz und Weiterentwicklung der Deutschen Auslandsschulen:
Beendigung der Zweiklassengesellschaft
Haushaltsvorbehalt streichen
Teilhabe der gemeinnützigen Schulträger stärken
Erhöhung der Pauschalen für Inklusion und Sozialermäßigungen
Frühkindliche Bildung fördern
Deutsche Auslandsschulen digitalisieren
Berufliche Bildung entwickeln
Bessere Förderung der GIB-Schulen
Attraktivität für Lehrkräfte und Schulleitungen steigern
Outputorientierung stärken, Inputorientierung reduzieren
- Fachkräfteeinwanderungsgesetz - Weiterentwicklung: Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll erweiterte Grundl. für Stärkung von Schüleraustausch/ Betriebspraktika von DAS Schüler/innen gemäß § 2 ASchulG schaffen.
Ausweitung des bish. §15 Abs. 7 auf Schulabsolventen/innen wird ausdrücklich begrüßt. WDA unterstreicht Notwendigkeit Praktikumsdauer bis zu 3 Monate.
Zustimmungsfreiheit bei Visumerstellung für DAS Schüler/innen ist zentral und muss erhalten bleiben. Vereinfachte Verfahren sollten nicht nur für alle Schüler/innen mit Abschlüssen gemäß § 2 ASchulG gelten, sondern auch für Schüleraustausche/Betriebspraktika.
Hürde des Vorweisen eines Sperrkontos sollte für DAS Absolventen/innen abgesenkt werden.
Einrichtung zentr. Ausländerbehörden wird für Gleichbehandlung Schüler/innen + Absolventen/innen und effiziente Verfahren notwendig.
- Auslandsschulgesetz (weitere Entwicklung): Am 25. September 2025 veranstaltete der WDA unter Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters (Staatsministerin a.D., ehem. MdB) in Berlin ein Parlamentarisches Frühstück.
Mit dem Parlamentarischen Frühstück wurden die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Potenziale der Deutschen Auslandsschulen vorgestellt, Erfahrungen und Impulse aus der Praxis geteilt und in den Dialog getreten, um gemeinsam Ziele zu erreichen und die Zukunft der deutschen Auslandsschulen zu sichern. Dabei wurde auch der Frage nachgegangen, welche politischen Rahmenbedingungen zu Erhalt und Förderung der Deutschen Auslandsschulen notwendig sind. Es kamen Politiker/innen vom Bündnis 90/Die Grünen, CDU, CSU, SPD und Die Linke.
- Weiterentwicklung Auslandsschulgesetz und Schulfondsförderung: Im Rahmen eines Beitrags der Sitzung des Unterausschusses für AKBP am 29.01.26 wurden auf Einladung Positionen zur Weiterentwicklung des Auslandsschulgesetzes und der Finanzierung Deutscher Auslandsschulen eingebracht. Thematisiert wurden insbesondere die strukturelle Ausgestaltung des Schulfonds, die Auswirkungen steigender Personalkosten sowie die Reduzierung freiwilliger Fördermittel. Es wurden Vorschläge zur Sicherstellung langfristiger finanzieller Planungssicherheit, zur gleichwertigen Förderung unterschiedlicher Schulabschlüsse sowie zur Stärkung sozialer Durchmischung und frühkindlicher sowie beruflicher Bildung formuliert. Zudem wurde eine stärkere Einbindung der Schulträger in politische Entscheidungsprozesse angeregt.
Relationen
Keine Relationen.