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GLOBAL NATURE FUND (GNF)

lobbyregister / register_entry 08.03.2022 · Original ↗

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GLOBAL NATURE FUND (GNF) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Der GNF führt eher selten Lobbyaktivitäten durch. Wenn dann findet eine Interessenvertretung in Bezug auf konkrete nationale oder EU-relevante ordnungspolitische Regelungen (z.B. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, EUDR, CSRD etc.) statt, z.B. durch Anschreiben, Veröffentlichungen, Positionspapiere oder Veranstaltungen. Im Schwerpunkt wird diese Interessenvertretung ausgeübt, um angesichts aktuellen Herausforderungen ökologische Aspekte zu stärken und die Bundesrepublik in Bezug auf Umwelt- und Naturschutz und Ressourcenschutz zukunftssicher zu gestalten. Der GNF bietet hierzu z.B. Veranstaltungen an, die der Vernetzung, dem Erfahrungsaustausch und der Zusammenarbeit zwischen Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik dienen. Es kann hierbei vorkommen, dass Regierungsmitglieder, Abgeordnete oder Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien zu Veranstaltungen des GNF eingeladen werden. Weitere Lobbytätigkeit besteht hauptsächlich in der Mitzeichnung von gemeinsamen Appellen verschiedenerer Naturschutzorganisationen. Interessenbereiche: Artenschutz/Biodiversität; Land- und Forstwirtschaft; Fischerei/Aquakultur; Klimaschutz; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Tierschutz; Entwicklungspolitik; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz Regelungsvorhaben: - Fristgerechte Einführung und Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung: Die Umwandlung der globalen Wälder ist eine der größten Herausforderungen im Klimaschutz. Daher soll die EUDR den Einfluss der EU auf die Entwaldung minimieren. - Umsetzung de EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (WVO): Die unterzeichnenden Organisationen fordern Bund und Länder auf, die im August 2024 in Kraft getretene EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (WVO) gemeinsam und entschlossen umzusetzen. Die Blockadepolitik gegenüber der jahrelang in einem breiten demokratischen Prozess ausgehandelten Wiederherstellungsverordnung – wie sie aktuell von einigen Akteuren betrieben wird – ist aus Sicht der unterzeichnenden Verbände verantwortungslos und gefährdet unsere Zukunft. Das Voranschreiten der Biodiversitäts- und Klimakrise ist besorgniserregend und belastet nicht nur die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und unsere Ökosysteme, sondern stellt auch die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor enorme Herausforderungen - Richtlinie (EU) 2019/633: UTP-Richtlinie unfaire Handelspraktiken: Wir fordern Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer dazu auf, sich entschlossen dafür einzusetzen, dass die Zahlung fairer, kostendeckender Preise entlang der gesamten Lieferkette von allen Handelspartnern sichergestellt werden muss. Faire Preise bedeuten, dass sie die Kosten einer nachhaltigen Produktion decken und so existenzsichernde Einkommen und Investitionen ermöglichen. Die Zahlung von unfairen Preisen muss als unfaire Handelspraktik in die UTP-Richtlinie aufgenommen werden.

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