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Green Planet Energy eG

lobbyregister / register_entry 03.03.2022 · Original ↗

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Green Planet Energy eG Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Die Green Planet Energy eG ist ein Unternehmen im Bereich Energiewirtschaft. Als Energieversorgungsunternehmen bietet die Genossenschaft in Deutschland bundesweit verschiedene Ökostrom- und Gastarife für Privat- und Geschäftskund:innen an. Die Green Planet Energy eG besitzt mit der Green Planet Projects GmbH sowie der Green Planet Solutions GmbH & Co. KG zwei 100-prozentige Tochtergesellschaften. Zum Geschäftsfeld der ersteren zählen insbesondere Bau und Betrieb von Wind- und Solarkraftanlagen. Zweitere ist im Bereich der Energiedienstleistungen tätig und bietet unter anderem deutschlandweit Wärme- und Photovoltaik-Contracting an. Die Unternehmensgruppe setzt sich für eine ökologisch sinnvolle und sozial gerechte Energiewende in Deutschland ein. Politisches Ziel ist eine Energieversorgung ausschließlich aus Erneuerbaren Quellen. Fossile Energiequellen sowie die Nutzung der Atomkraft lehnt die Green Planet Energy-Gruppe ab. Politische Forderungen verbindet die Unternehmensgruppe mit energiewirtschaftlichen Lösungen. Das Themenspektrum ist dabei breit gefächert. Wichtige Themen sind: verbindliche Ausbauziele für Erneuerbare Energien sowie deren massiver und schneller Ausbau, Bürokratieabbau, Subventionsabbau für fossile Energien, Vereinfachung bzw. Ermöglichung bürgernaher Beteiligungsmöglichkeiten wie Bürgerenergie und Energy Sharing, verbindliche Nachhaltigkeitskriterien für Energieträger (z.B. Wasserstoff), schnellstmöglicher Kohleausstieg sowie die Reformierung des Strommarktdesigns. Zum Zweck der Interessensvertretung führen Mitarbeiter:innen der Unternehmensgruppe Gespräche mit Vertreter:innen des Bundeskanzleramtes und der Bundesministerien sowie mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages, um Rahmenbedingungen für nachhaltige Energielösungen zu diskutieren und im Sinne einer ökologischen Transformation hin zu einem erneuerbaren Energiesystem zu verbessern. Zweck der Interessenvertretung ist es, die Sicht der Praxis zu vermitteln und Impulse zur Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu geben. Im Zuge dessen werden auch parlamentarische Frühstücke bzw. Abende sowie Diskussionsveranstaltungen durchgeführt, zu denen Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreter:innen der Ministerien eingeladen werden. Darüber hinaus werden zu konkreten Regelungsvorhaben Stellungnahmen und Studien erarbeitet und übermittelt. Interessenbereiche: Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Energie"; Erneuerbare Energien; Energienetze; Allgemeine Energiepolitik; Atomenergie Regelungsvorhaben: - Benachteiligung von Contracting-Modellen in der neuen BEG EM-Förderung abschaffen.: Ermöglichung den Klimageschwindigkeitsbonus und den Einkommensbonus durch den Contractor bei der KfW-Bank zu beantragen. Auszahlung aller beantragten Fördergelder soll an den jeweiligen Contractor erfolgen, um diese in der Contracting-Rate einzupreisen und dem Kunden transparent auszuweisen. Gleichstellung von Contracting gegenüber Eigentümermodellen in der Richtlinie für die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG EM). Insbesondere durch die Streichung der Formulierungen zu selbstgenutzten Wohneinheiten in 8.4.4. und 8.4.5. - Keine Änderung am Atomausstiegsgesetz.: Wissenschaftlicher Beitrag zur faktenbasierten Debatte zum Atomausstieg mit dem Ziel die bestehende Gesetzlage nicht zu ändern. - Herkunftsnachweise für Grünen Wasserstoff: Erarbeiten und Versenden einer Stellungnahme zur Gas-Wärme-Kälte-Herkunftsnachweisregister-Verordnung mit dem Ziel ein transparentes Herkunftsnachweissystem für erneuerbaren Wasserstoff zu etablieren. - Systemdienliche Wasserstofferzeugung ermöglichen und fördern.: Aufzeigen des Nutzens der systemdienlichen Wasserstofferzeugung für die Energiewende mit dem Ziel hierfür einen regulatorisch fördernden Rahmen zu schaffen. - Green Planet Energy setzt sich für eine energiewendedienliche Ausgestaltung von CfDs ein.: Das Europäische Recht sieht vor, dass neue Förderungsrahmenbedingungen (Contracts for Difference) auf nationaler Ebene umgesetzt werden müssen. Aus Sicht von Green Planet Energy (GPE) ist hierbei wichtig, dass die Ausgestaltung genug Raum für Systemdienlichkeit, Marktintegration und einen PPA-Markt lassen. Des Weiteren setzt sich GPE für die Möglichkeit ein, dass zwischen CfD-Modell und PPAs gewechselt werden kann. - Einsatz für eine Ausgestaltung von Contracts for Difference, mit der Wechsel zwischen CfD-Förderung und der sonstigen Direktvermarktung möglich sind.: Die aktuellen Reformvorschläge, die in der Plattform Klimaneutrales Stromsystem diskutiert werden, könnten den PPA-Markt erheblich einschränken. Denn ohne einer Wechseloption zwischen CfDs und der sonstigen Direktvermarktung besteht das Risiko, dass mittelfristige Grünstrom-PPAs unmöglich gemacht werden - einem der zentralen Treiber der Marktintegration von Erneuerbaren Energien und des förderfreien Ausbaus. Es gibt Wechselmodelle, die eine Umgehung der Abschöpfung vermeiden und gleichzeitig die notwendige Wechselfreiheit ermöglichen. - Green Planet Energy setzt sich für systemdienliche und nachhaltige Rahmenbedingungen für den Betrieb und den Einsatz flexibler Kraftwerke ein.: Die Kraftwerksstrategie, bzw. Kraftwerkssicherheitsgesetz, stellt aktuell eine erhebliche Förderung für die fossile Energieversorgung dar – dies in Zeiten, in denen eine Abschaffung der Förderung für EE-Anlagen diskutiert wird. Mit dem Gesetz sind 12 GW neuer Erdgaskraftwerke, 500 MW Wasserstoffsprinterkraftwerke und 500 MW Langzeitstromspeicher vorgesehen. Von den Erdgaskraftwerken sollen 7 GW neu gebaut (5 GW) oder umgerüstet (2 GW) werden, welche nach 7 Jahren mit Wasserstoff betrieben werden sollen. Für die verbleibenden 5 GW gibt es keine Vorgaben für eine Umrüstung. Green Planet Energy setzt sich für einen systemdienlichen Dispatch der Kraftwerke ein sowie dafür, dass fossile Energieträger nicht überfördert und nur grüner Wasserstoff mittels Contracts for Difference gefördert wird. - Green Planet Energy setzt sich für eine sehr restriktive Nutzung von CCS. Im Energiesektor sollte CCS keine Anwendung finden.: Mit der Änderung des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes soll die rechtliche Grundlage geschaffen werden, um in Deutschland Kohlenstoffabscheidung und -transport zu ermöglichen. Es werden gesetzliche Regelungen für die Genehmigung der Kohlenstoffinfrastruktur und -speicherung geschaffen. Der Entwurf sieht vor, dass Emissionen aus Kohlenutzung der Anschluss an die Infrastruktur zu verweigern ist. Green Planet Energy empfiehlt den Anschluss an die Infrastruktur dagegen allen Emissionen zu verweigern, die nach aktuellem Stand der Technik vermeidbar gewesen wären. Dies gilt insbesondere für fossile Emissionen im Energiesektor durch Erdgas, denn diese wären einfach durch den Ausbau der Eneuerbaren vermeidbar. - Green Planet Energy unterzeichnet in einem breiten Akteursbündnis einen von Germanwatch koordinierten Brief: Die Allianz bestehend aus NGOs und Unternehmen aus der Wasserstoffbranche. Sie richtet sich an BMIn Reiche. In dem Brief wird dafür plädiert, die Wasserstoffwirtschaft zu stärken. Insbesondere die Kraftwerksstrategie (vormals im KWSG reguliert) ist Ziel des Schreibens, da dort aktuell keine H2-Ready Kraftwerke mehr vorgesehen sind. Diese sind jedoch ein wichtiger Eckpfeiler für die entstehende Wasserstoffwirtschaft. - Green Planet Energy beauftragte das FOES mit einer Studie zu klimaverträglichen Nutzung der Mittel im KTF bzw. des Sondervermögens.: Der Einsatz von Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) für klimaschädliche Vorhaben wie der Ausbau von Gaskraftwerken widerspricht den grundlegenden Klimaschutzzielen des Fonds. Stattdessen sollte die Förderung gezielt auf wirksame und klimafreundliche Maßnahmen ausgerichtet werden. FÖS wurde mit einer Studie beuaftragt, wie man diese Mittel zielgerichtet verwendet - Rechtssichere Ausgestaltung des Begriffs Kundenanlage, um weiterhin Mieterstromprojekte umzusetzen: Nach einem Urteil des EuGH bzw. BGH wurde der bestehende Kundenanlagen-Begriff als europarechtswidrig eingestuft. Es fehlt nun eine rechtssichere Ausgestaltung, damit weiterhin Kundenanlagen genutzt werden können, ohne dass die Betreiber als Netzbetreiber eingestuft werden. Ziel des Vorhabens ist eine Anpassung des nationalen Rechts an die Vorgaben der EU-Richtlinie. - Ausgestaltung des §14c EnWG zur Beschaffung von Flexibilität auf Flexibilitätsmärkten: § 14c EnWG regelt die marktgestützte Beschaffung von Flexibilitätsdienstleistungen für Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen. Allerdings fehlt eine Spezifikation dieses Paragrafen, da eine eindeutige Regelung fehlt, dass die BNetzA hierfür tätig werden muss. Green Planet Energy setzt sich daher für eine Ausgestaltung dieses Paragrafen ein. - Green Planet Energy setzte sich für den Erhalt ambitionierten EE-Ausbauziele zur Erreichung der nationalen & internationalen Klimaziele ein.: Der von der Bundesregierung (BMWE) beauftrage Monitoringbericht zur Energiewende wird aktuell ausgearbeitet und im September veröffentlicht. Darin sollen der zu erwartenden Strombedarf, Stand der Versorgungssicherheit, des Netzausbaus, des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der Digitalisierung sowie der Wasserstoffhochlauf untersucht werden. Es besteht die Gefahr, dass der Monitoringbericht sehr pessimistische Annahmen zur Entwicklung der Stromnachfrage trifft und diese langfristig unterschätzt. Dies kann darin resultieren, dass die politischen Zielsetzungen zum Zubau der Kapazitäten der Erneuerbaren Energien im EEG reduziert werden. Dies gefährdet im Fall eines höheren Strombedarfs die Erreichung Klimaziele im Stromsektor sowie mittelbar im Wärme- & Verkehrssektor. - Ausgestaltung von Contract for Difference: Aufgrund von europäischen Vorgaben müssen bis 2027 auf nationaler Ebene Contracts for Difference (CfD) als neue Fördersystematik für Erneuerbare Energie eingeführt werden. Die aktuellen Reformvorschläge, die in der Plattform Klimaneutrales Stromsystem dazu diskutiert werden, könnten den PPA-Markt jedoch erheblich einschränken. Denn ohne Wechseloptionen zwischen CfDs und der sonstigen Direktvermarktung besteht das Risiko, dass mittelfristige Grünstrom-PPAs unmöglich gemacht werden - einem der zentralen Treiber der Marktintegration von Erneuerbaren Energien und des förderfreien Ausbaus. Es gibt jedoch Wechselmodelle für dich sich Green Planet Energy einsetzt, die eine Umgehung der Abschöpfung vermeiden und gleichzeitig die notwendige Wechselfreiheit ermöglichen. - Green Planet Energy setzt sich gemeinsam mit anderen Hamburger Energieunternehmen für eine energiewendefreundliche Position der Hamburger CDU ein.: Die Unternehmensallianz aus über 20 Hamburger Energieunternehmen, initiiert unter anderem von Green Planet Energy, warnt in einem gemeinsamen Brief an die Hamburger CDU davor, dass das vom Bundeswirtschaftsministerium geplante Netzpaket die Energiewende massiv auszubremsen droht. Zugleich betonen die Unterzeichner die wirtschaftliche Bedeutung der Energiewende für Hamburg, von Wertschöpfung über Arbeitsplätze bis hin zu Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit, und fordern statt Bremsen eine Modernisierung der Netze mit Maßnahmen wie Nutzen statt Abregeln, Speicher- und Smart‑Meter‑Ausbau, damit die Energiewende als zentrale wirtschaftliche Chance begriffen und nicht als Kostenproblem diskutiert wird. - GPE hat in Reaktion auf die von der Regierungskoalition beschlossenen Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz ein Kurzpapier formuliert.: Bisher basiert das Vorhaben auf den Eckpunkten, es liegt noch kein offizieller Referentenentwurf vor. Es wird die Novellierung des alten Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sein. - Green Planet Energy hat gemeinsame anderen einen Vorschlag eingebracht, wie Energy Sharing möglichst einfach technisch umgesetzt werden kann.: Green Planet Energy setzt sich für eine praxistaugliche Umsetzung von Energy Sharing nach § 42c EnWG ein. Neben dem BDEW-Minimalmodell soll Energy Sharing auch im Durchleitungsmodell mit virtuellem Bilanzierungsgebiet ermöglicht werden. So können Energiegemeinschaften mehrere Erzeugungsanlagen, Mieterstrom- und Gebäudestromanlagen sowie flexible Verbraucher wie E-Fahrzeuge, Wärmepumpen und Speicher einbinden und Stromverbrauch stärker an lokale erneuerbare Erzeugung anpassen. - Green Planet Energy hat gemeinsam mit Bürgerwerke, EWS Schönau und Naturstrom Kernpunkte zu den aktuellen Entwürfen EEG und Netzpaket eingebracht.: Green Planet Energy setzt sich gemeinsam mit Bürgerwerke, EWS Schönau und Naturstrom für invesitionsfreundliche politische Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ein. Die vier Kernpunkte dafür lauten: Redispatchvorbehalt streichen, Lokale Baukostenzuschüsse und systemdienliche Anschlussleistung stärken, Zukunft von PPAs sicherstellen & kein überstürzter Wegfall der EEG-Förderung kleiner PV-Anlagen.

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