Deutscher Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) e.V.
Text
Deutscher Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) e.V.
Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung
Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) e.V. setzt sich umfassend für den Sport von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung ein. Dies umfasst den Breiten-, Präventions-, Rehabilitations- und Leistungssport sowie insbesondere auch die Themen Inklusion und Teilhabe mit allen dazu gehörenden Querschnittsbereichen. Für diese Themen setzt sich der Verband im politischen Raum ein und veranstaltet Informationsrunden sowie Veranstaltungen, die dem Austausch dienen und einen konstruktiven Dialog fördern. Ziel ist es, die genannten Themen mit all ihren Facetten in das Bewusstsein von Entscheider*innen zu rücken und damit Gesetzgebungsprozesse und die politische Diskussion aktiv mitzugestalten. Der DBS bringt dazu seine Erfahrung und Expertise zum Sport von Menschen mit Behinderung ein.
Interessenbereiche: Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"; Profisport; Kommunikations- und Informationstechnik; Stadtentwicklung; Parlamentarisches Verfahren; Rente/Alterssicherung; Unfallversicherung; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Sonstige Interessenbereiche; Gesundheitsförderung; Bauwesen und Bauwirtschaft; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Kinder- und Jugendpolitik; Krankenversicherung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Diversitätspolitik; Breitensport; Pflegeversicherung; Rechte von Menschen mit Behinderung
Regelungsvorhaben:
- Verbesserung der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: Der DBS setzt sich für die Förderung der nationalen Umsetzung der UN-BRK im Hinblick auf Inklusion und Teilhabe am und im Sport, insbesondere im Kontext SGB IX, Zugang zu Hilfsmitteln und Barrierefreiheit ein.
- Förderung des Para Sports - Sportfördergesetz: Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung zwischen CDU/CSU und SPD wurde die Fortführung einer Spitzensportreform festgehalten. Der DBS unterstützt dieses Vorhaben. Der DBS setzt sich für die Schaffung eines Sportfördergesetzes und einer Spitzensportagentur ein, die den besonderen Bedarfen des Sports von Menschen mit Behinderung Rechnung trägt.
- Zustimmung sowie Unterstützung einer Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele: Der Prozess einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist angestoßen. Die Bundesregierung bekräftigte bereits im Koalitionsvertrag ihre Unterstützung und unterzeichnete im November 2025 gemeinsam mit dem organisierten Sport ein „Memorandum of Understanding“. Zudem wurde der fraktionsübergreifende Antrag „Olympische und Paralympische Sommerspiele – Volle Unterstützung einer deutschen Bewerbung“ von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen angenommen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt diese Schritte ausdrücklich und setzt sich aktiv für eine gemeinsame Bewerbung ein. Mit Veranstaltungen und Initiativen schafft der DBS Diskussionsräume, um den Paralympischen Sport gleichberechtigt mitzudenken und zu fördern.
- Verbesserung der Barrierefreiheit in deutschen Sportstätten: Der DBS setzt sich für verbesserte Barrierefreiheit in deutschen Sportstätten ein. Ziel ist es, gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Sport durch verbesserte bauliche und förderpolitische Rahmenbedingungen sicherzustellen. Die bestehende Bundesförderung setzt bereits wichtige Impulse, jedoch bedarf es einer höheren Gewichtung von Barrierefreiheit, um den bestehenden strukturellen Bedarf zu decken. Konkret wird angestrebt:
- die verbindliche Verankerung von Barrierefreiheitsstandards bei Planung, Bau und Sanierung von Sportinfrastruktur
- die prioritäre Berücksichtigung von Projekten, die inklusive Nutzungskonzepte umsetzen
- eine nachhaltige Finanzierung barrierefreier Sportstätten
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