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Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW)

lobbyregister / register_entry 28.02.2022 · Original ↗

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Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. hat die satzungsgemäße Aufgabe, die schutzwürdigen ideellen und materiellen Interessen der Wertpapierbesitzer wahrzunehmen. Grundlegendes Ziel dieser Arbeit ist die Erhaltung und der Schutz des Privateigentums. Diese Aufgabe umfasst auch die Vertretung der Anlegerinteressen im Rahmen und außerhalb von Gesetzgebungsverfahren gegenüber verschiedenen Bundesministerien, Mitgliedern des Bundestages sowie deren Mitarbeiter. Ein laufender Austausch zu aktuellen Themen - mit und ohne konkreten Gesetzgebungsbezug - ist ebenfalls Teil der Interessenvertretung. Interessenbereiche: Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Zivilrecht; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Kleine und mittlere Unternehmen; Sonstiges im Bereich "Bildung und Erziehung"; Verbraucherschutz; Bank- und Finanzwesen; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Sonstiges im Bereich "Recht"; Rente/Alterssicherung; Industriepolitik; EU-Binnenmarkt; EU-Gesetzgebung Regelungsvorhaben: - Reform des Beschlussmängelrechts: Es wird die Reform des (aktienrechtlichen) Beschlussmängelrechts diskutiert. Die DSW sieht eine Reform nach dem Abbau verschiedenster Anlegerechte in den letzten 10 bis 20 Jahren als nicht zielführend an. Jede Änderung des Beschlussmängelrechts führt zu einem weiteren Ungleichgewicht. - Einführung einer Aktienrente: Die DSW sieht eine Aktienrente gemäß dem Vorschlag der AmpelKoalition sowie nach dem Schwedischen Modell auch für Deutschland als richtigen Weg. Über das von der Bundsesregierung beschlossene Generationenkapital wird das gewünschte Ziel einer besseren individuellen Altersvorsorge nicht erreicht. Deshalb setzt sich die DSW auch weiterhin für die Einführung einer "echten" Aktienrente ein. Dies gilt so uneingeschränkt auch für die Zukunft - unabhängig von der jeweiligen Regierung oder sich bildenden Koalition. - Quellensteuer-Rückerstattung EU-weit harmonisieren und beschleunigen: Die EU-Kapitalmarktunion (KMU) soll in absehbarer Zeit mehr finanzielle Mittel der Bürgerinnen und Bürger in der EU aktivieren und für die Wirtschaft zur Verfügung stellen. Grundlage hierfür ist jedoch eine harmonisierte und unkomplizierte Handhabung der unterschiedlichen Quellensteuersysteme und deren Rückerstattungsprozedere. Hierfür setzt sich die DSW seit sehr langer Zeit ein und wird dies auch zukünftig verstärkt tun.

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