UCB Pharma GmbH
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UCB Pharma GmbH
Tätigkeit: Sonstiges Unternehmen
UCB ist ein globales Biopharma-Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf neurologischen und immunologischen Indikationen sowie auf seltene Erkrankungen. Weltweit beschäftigt UCB mehr als 10.000 Mitarbeiter:innen und hat 2025 ein Umsatzvolumen von 7,74 Mrd. € erreicht. Was uns antreibt, bringt unser UCB-Slogan kurz und knapp auf einen Nenner: "Inspired by patients. Driven by science." UCB investiert entsprechend 24 % seines Umsatzes in Forschung & Entwicklung (2025).
Im Bereich der neurologischen Erkrankungen konzentrieren wir uns auf Epilepsie, Morbus Parkinson und Seltene Erkrankungen wie Myasthenia gravis. In der Immunologie liegt unser Fokus auf der Osteoporose, Psoriasis, Psoriasis Arthritis, axialer Spondyloarthritis und Akne Inversa.
In diesen Indikationen setzt sich UCB für eine leitliniengerechte Versorgung von Patient:innen ein, die sich an den Möglichkeiten des medizinischen Fortschritts orientiert, mit dem Ziel bestmögliche Versorgungsprozesse umzusetzen. Ebenso verfolgt UCB mit seiner Interessenvertretung das Unternehmensziel, um Betroffenen den Zugang zu innovativen Therapieansätzen heute und in Zukunft zu ermöglichen. Darüber hinaus setzen wir uns für gute Rahmenbedingungen für die Ausübung unserer Geschäftstätigkeit ein, bspw. mit dem Ziel Bürokratie abzubauen und die Gewinnung von Fachkräften in Zukunft sicherzustellen.
Die Interessenvertretungstätigkeit von UCB umfasst im Detail:
- Veranstaltung von parlamentarischen Abenden & Expertengesprächen mit Vertreter:innen des Deutschen Bundestags und Bundesministerien
- Einzelgespräche mit Vertreter:innen des Deutschen Bundestags (sowie deren Mitarbeiterstäbe) und Bundesministerien
Interessenbereiche: Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Gesetzgebung; Gesundheitsversorgung; Arbeitsmarkt; Arzneimittel; Arbeitsrecht/Arbeitsbedingungen; Krankenversicherung; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Gesundheitsförderung; Industriepolitik
Regelungsvorhaben:
- AMNOG-Anpassung zur Evidenz bei besonderen Therapiesituationen: Angesichts neuer Therapieansätze für eng definierte Patientengruppen sollen Reformen im AMNOG hinsichtlich der Anerkennung von Evidenz vorgenommen werden.
- Versorgung mit Orphan Drugs sicherstellen: Im Zuge des GKV-FinStG wurde die Umsatzschwelle für Orphan Drugs abgesenkt. Der vfa dringt auf eine Revision dieser Maßnahme, da diese die bis dahin gute Versorgung von Patientinnen und Patienten im Bereich seltene Erkrankungen gefährdet.
- Stärkung der Forschungs- und Innovationsförderung: Weiterentwicklung der steuerlichen Forschungsförderung in Deutschland, insbesondere des Forschungszulagengesetzes (FZulG). UCB setzt sich dafür ein, die Forschungszulage als branchen- und technologieoffenes Instrument zu stärken und um Instrumente für kapital- und risikointensive Phasen zu ergänzen, etwa eine Super-Forschungs-Abschreibung, einen Pharma-Innovationsfonds sowie eine steuerliche Begünstigung von Innovationserträgen. Ein weiterer Anknüpfungspunkt ist der Entschließungsantrag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG), mit dem die Bundesregierung aufgefordert wird, steuerliche und strukturelle Maßnahmen zur Innovationsförderung zu prüfen; hierzu zählt auch die als Deutschlandbonus diskutierte Standortklausel nach § 130a SGB V.
- Primärversorgungsreform und Einbindung der Ambulant Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV): Gegenstand der Interessenvertretung ist die Stärkung und Weiterentwicklung der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach § 116b SGB V als sektorenübergreifendes Versorgungsangebot für Patient:innen mit seltenen, komplexen und schwerwiegenden Erkrankungen. Dies geschieht vor dem Hintergrund der geplanten Primärversorgungsreform. UCB setzt sich für den Abbau bürokratischer Hürden, bundeseinheitliche Anzeigeverfahren, eine auskömmliche Vergütung sowie klare Zuweisungs- und Kooperationspfade ein. Ziel ist es, die ASV wirksam in die geplante Primärversorgungsreform und die Krankenhausreform einzubinden und Wechselwirkungen zulasten bestehender ASV-Strukturen zu vermeiden.
Relationen
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