Allianz fairer Tickethandel
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Allianz fairer Tickethandel
Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä.
Die Allianz fairer Tickethandel ist ein Verbund verschiedener Akteure des Ticketmarktes. Wir setzen uns dafür ein, dass Eintrittskarten fair, frei und ohne Einschränkungen verschenkt, verkauft oder vergeben werden dürfen. Wir stehen dafür ein, dass die Vielfalt der Vertriebskanäle auf dem Ticketmarkt erhalten bleibt. Wir fordern klare, transparente Regeln für alle Akteure. Wir möchten volle Transparenz für Kunden. Hierzu zählt, dass Veranstalter die Zahl der frei verkäuflichen vs. an Sponsoren und VIPs vergebenen Tickets veröffentlichen. Auch sollten Kunden Informationen zur dynamischen Preisgestaltung erhalten, um ihnen eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Transparenz bedeutet auch, dass Kunden wissen sollten, ob zusätzliche Veranstaltungen bereits in Planung sind. Wir wollen den Ticketmarkt sicher machen. Daher treten unsere Mitglieder für ein Verbot von automatisierten Verfahren beim Ticketkauf (sog. Bots) ein. Zugleich setzen wir auf eine konsequente Verhinderung betrügerischer Ticketkäufe, zum Beispiel indem Käufe mit gestohlenen Kreditkarten effektiv verhindert werden.
Interessenbereiche: Kommunikations- und Informationstechnik; Handel und Dienstleistungen; Sonstiges im Bereich "Wirtschaft"; Massenmedien; Datenschutz und Informationssicherheit; Zivilrecht; Sonstiges im Bereich "Medien, Kommunikation und Informationstechnik"; Wettbewerbsrecht; Internetpolitik; Digitalisierung; Tourismus; Kleine und mittlere Unternehmen; Öffentliches Recht; Breitensport; Verbraucherschutz; Kultur; EU-Gesetzgebung; Werbung; Sonstiges im Bereich "Recht"; Urheberrecht; Profisport; Rechtspolitik; E-Commerce; Meinungs- und Pressefreiheit; Sonstiges im Bereich "Sport, Freizeit und Tourismus"
Regelungsvorhaben:
- Regulierung des Ticketmarktes: Die Allianz Fairer Tickethandel setzt sich für eine umfassende, ausgewogene Regulierung des Ticketmarktes ein. Ziel ist es, die monopolistische Stellung im Primärmarkt, kritisch zu überprüfen, um wettbewerbswidriges Verhalten und Verbraucherbeschränkungen zu verhindern. Zentral ist die Förderung von Wettbewerb und Transparenz im Primärmarkt sowie die Sicherstellung eines freien und unabhängigen Sekundärmarktes, der Verbrauchern Flexibilität beim Weiterverkauf und Übertragen von Tickets ermöglicht. Damit soll ein ausgewogenes, verbraucherfreundliches und wettbewerbsorientiertes Ticketing-Ökosystem geschaffen werden.
Relationen
Keine Relationen.