Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
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Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Tätigkeit: Nichtregierungsorganisation (NGO)
Die DSW setzt sich dafür ein, dass politische Entscheidungsträger*innen den Themen globale Gesundheit, insbesondere sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, einschließlich freiwilliger Familienplanung, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mehr Gewicht beimessen.
Wir engagieren uns für die Erhöhung entwicklungspolitischer Mittel sowie für größere Transparenz und Effektivität bei der Verwendung der Mittel. Um diese Ziele zu erreichen, arbeiten wir national und international eng mit Parlamentarier*innen, Regierungsvertreter*innen, zivilgesellschaftlichen Netzwerken sowie mit Partner*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen.
Deutschland ist eines der wichtigsten Länder in der globalen Entwicklungspolitik. Vor allem in den Bereichen globale Gesundheit und Gleichstellung der Geschlechter muss sich die Bundesrepublik stärker einbringen. Wir stehen im ständigen Austausch mit Entscheidungsträger*innen und Partner*innen anderer Nichtregierungsorganisationen (NROs), mit denen wir uns gemeinsam für ein stärkeres entwicklungspolitisches Engagement der Bundesregierung einsetzen.
Von großer Bedeutung ist dabei der Parlamentarische Beirat für Bevölkerung und Entwicklung. Seit 2003 arbeitet das fraktions- und ausschussübergreifende Gremium zu den Zusammenhängen von internationaler Entwicklung, Gesundheit, Armut und Menschenrechten. Bundestagsabgeordnete setzen sich für ein stärkeres Engagement Deutschlands im Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte ein.
Daneben versucht die DSW, im Rahmen von persönlichen Gesprächen, Briefen, Kampagnen und durch Zusendung von Informationen, Entscheidungsträger*innen von der Bedeutung ihres Einsatzes für mehr finanzielle und politische Unterstützung für Entwicklungszusammenarbeit, insbesondere für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte, zu überzeugen.
Interessenbereiche: Menschenrechte; Geschlechterpolitik; Kinder- und Jugendpolitik; Entwicklungspolitik; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Diversitätspolitik
Regelungsvorhaben:
- Verpflichtung zur Prüfung von Pull-Incentives zur Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten: Ins Medizinforschungsgesetz soll ein Paragraph integriert werden, der die Bundesregierung zur Prüfung der Einführung von Pull-Incentives zur Bekämpfung vernachlässigter Krankheiten verpflichtet.
- Sicherung der Investitionen in ODA, SRGR, globale Gesundheit und Forschung und Entwicklung zu PRNDs sowie Frauengesundheit im Haushalt 2026: Der BMZ-Etat im Haushalt 2026 sollte trotz angekündigter Kürzungen der ODA-Mittel auf angemessenem Niveau beibehalten werden. Dabei ist der DSW wichtig, dass ausreichend Mittel für Globale Gesundheit und sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte bereitgestellt werden. Die DSW empfiehlt, die BMZ-Initiative „Selbstbestimmte Familienplanung und reproduktive Gesundheit für alle“ auf jährlich 200 Millionen Euro zu erhöhen. Die DSW setzt sich außerdem dafür ein, dass die Finanzierung für Forschung und Entwicklung in den Bereichen Globale Gesundheit und Frauengesundheit auf einem stabilen Niveau erhalten bleibt.
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