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Verband der Wellpappenindustrie e.V.

lobbyregister / register_entry 18.02.2022 · Original ↗

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Verband der Wellpappenindustrie e.V. Tätigkeit: Wirtschaftsverband oder Gewerbeverband/-verein Der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) wurde am 25. Mai 1948 gegründet und vertritt heute 32 Wellpappenunternehmen mit etwa 100 Werken in Deutschland - damit repräsentiert er rund 80 Prozent der deutschen Wellpappenproduktion. Der Verband ist Interessenvertretung und Sprachrohr der Branche gegenüber den Abnehmerindustrien, dem Handel, den Behörden, der Politik und der Öffentlichkeit. Die Information verschiedenster Zielgruppen nimmt daher einen hohen Stellenwert in der Arbeit des VDW ein. Dazu pflegt der VDW eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, gibt zahlreiche Publikationen heraus, führt Informationsveranstaltungen durch und ist auf Fachtagungen mit Experten vertreten. Inhaltliche Schwerpunkte sind insbesondere eine auf Ressourcenschutz basierende, umweltorientierte und auf Lebensmittelsicherheit konzentrierte Herstellung und Verarbeitung des Rohstoffes Wellpappe sowie der Beitrag zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Dementsprechend sind unter anderem die Umweltgesetzgebung, Energiepolitik, das Verpackungsgesetz und die Ernährungs- und Gesundheitspolitik von hoher Priorität für den VDW. Interessenbereiche: Fossile Energien; Sonstiges im Bereich "Umwelt"; Verbraucherschutz; Allgemeine Energiepolitik; Sonstiges im Bereich "Recht"; Land- und Forstwirtschaft; Sonstiges im Bereich "Energie"; Atomenergie; Klimaschutz; E-Commerce; EU-Binnenmarkt; Lebensmittelsicherheit; Rechtspolitik; Politisches Leben, Parteien; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Energienetze; Wissenschaft, Forschung und Technologie; EU-Gesetzgebung; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Industriepolitik; Sonstiges im Bereich "Landwirtschaft und Ernährung"; Kleine und mittlere Unternehmen; Erneuerbare Energien; Sonstiges im Bereich "Europapolitik und Europäische Union"; Lebens- und Genussmittelindustrie Regelungsvorhaben: - Beibehaltung der diskriminierungsfreien Regelungen für Transport- und Versandverpackungen im Verpackungsgesetz (VerpackG): Wir engagieren uns dafür, dass die ökologischen Vorteile von Wellpappenverpackungen auch im Verpackungsgesetz berücksichtigt und die Notwendigkeit eines sinnvollen Verpackungsmix aus Mehrweg- und Kreislaufverpackungen anerkannt werden. Wichtig ist, dass Transport- und Versandverpackungen aus Wellpappe auch weiterhin diskriminierungsfrei verwendet werden können. Wir setzen uns außerdem für den Fortbestand der Unterscheidung zwischen systembeteiligungspflichtigen und nicht-systembeteiligungspflichten Verpackungen im Verpackungsgesetz ein. - Viertes Bürokratieentlastungsgesetz (Drucksache 20/11306): Wir setzen uns dafür ein, bestehende und neue Berichts-, Dokumentations- und Nachweispflichten systematisch zu vereinfachen, zu entbürokratisieren und zu standardisieren. Ziel ist es, Doppelungen zu vermeiden, Verfahren zu straffen und einheitliche Formate zu etablieren. Dazu braucht es einen umfassenden Bürokratiecheck aller relevanten Vorgaben sowie zentrale nationale oder europäische Schnittstellen für Registrierungs- und Berichtspflichten. - Drittes Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb: Der VDW bekennt sich klar zum Ziel des Gesetzentwurfs. Greenwashing sollte konsequent unterbunden und Verbraucherinnen und Verbraucher zu informierten Kaufentscheidungen befähigt werden. Wir setzen uns allerdings für eine Klarstellung des Begriffs „Nachhaltigkeitssiegel“ ein, um sicherzustellen, dass nicht verpflichtende Kennzeichnungen mit funktionaler Zweckbestimmung weiterhin rechtssicher verwendet werden können. Dazu gehört bspw. das RESY-Logo, das im gewerblichen Kontext verwendet wird und der Kennzeichnung der korrekten Verwertungszuführung dient. Eine entsprechende Klarstellung im Gesetz ist dringend notwendig, um eine unbeabsichtigte Anwendung der Regelungen für Nachhaltigkeitssiegel auf solche funktionalen Kennzeichnungen zu vermeiden.

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