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Finanzplatz München Initiative

lobbyregister / register_entry 14.01.2022 · Original ↗

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Finanzplatz München Initiative Tätigkeit: Plattform, Netzwerk, Interessengemeinschaft, Denkfabrik, Initiative, Aktionsbündnis o. ä. In der Finanzplatz München Initiative haben sich Unternehmen, Verbände, Institutionen sowie wissenschaftliche und staatliche Einrichtungen zusammengeschlossen, um die Stellung Bayerns und insbesondere Münchens im internationalen Finanzplatzwettbewerb auszubauen. Gegründet 2000 unter maßgeblichem Engagement des bayerischen Wirtschaftsministeriums zählt die Initiative heute über 40 Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, Institutionen sowie wissenschaftlichen und staatlichen Einrichtungen aus der Finanzbranche. Aufgabe und Ziel der sich als Netzwerkorganisation verstehenden Finanzplatz München Initiative ist es, den Anliegen und Vorschlägen des Finanzplatzes entsprechendes Gehör zu verschaffen. Die Bandbreite der Themen und Ziele ist auch wegen der heterogenen Zusammensetzung der Teilnehmer weit. Hierzu gehören u.a. die Mitgestaltung der Rahmenbedingungen des nationalen und europäischen Finanzmarktes, die Förderung der Position Bayerns im internationalen Standortwettbewerb, die Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen, die Weiterentwicklung der wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Infrastruktur in München und in Bayern. Schwerpunkte der Tätigkeit sind die Vernetzung der relevanten Einrichtungen und Institutionen und die Forcierung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis, die Förderung des regelmäßigen Ideenaustausches mit anderen Organisationen, Finanzplätzen und Initiativen. Soweit es um die Mitgestaltung der ihre Mitglieder betreffenden Rahmenbedingungen geht, werden gemeinsame Positionen formuliert und die gefundenen Lösungen für den politischen Entscheidungsfindungsprozess aufbereitet, z.B. in Positionspapieren oder Gutachten. Im Zuge dessen werden auch Diskussionsveranstaltungen und Gesprächstermine mit Entscheidungsträgern und sonstigen Stakeholdern organisiert und durchgeführt, im Wesentlichen in Brüssel und Berlin. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Veranstaltungen und Gesprächsterminen in Brüssel wegen der insoweit maßgeblichen Zuständigkeit für Finanz-/Kapitalmarktgesetzgebung. Werden (begleitend) Veranstaltungen und Gesprächstermine in Berlin organisiert, ist es Ziel, Regierungsmitglieder, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien einzuladen, um im Rahmen dieser Treffen die Grundanliegen der Interessenvereinigung zu vermitteln. Interessenbereiche: Bank- und Finanzwesen; Versicherungswesen Regelungsvorhaben: - Voraussetzungen für ein stärkeres Engagement der Versicherungsindustrie bei der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung: Um Versicherer als geeignete Investoren für die Verkehrsinfrastruktur zu gewinnen, sind verschiedene Maßnahmen denkbar, darunter - die Vereinfachung der Planungs- und Genehmigungsverfahren und stetiges Angebot von baureifen genehmigten Projekten - der Ausbau der Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP), z.B. durch Ausbau Kreditaufnahmefähigkeit der Autobahn GmbH - die Etablierung von Standards für die verschiedenen Verkehrsträger und eine ganzheitliche, Lebenszyklus bezogene Beschaffung im Infrastrukturbetrieb - Beschleunigung durch Übertragung der Beschaffungsvariante auf genehmigungsfreie Leistungen - Transparenter Umgang mit dem Public Sector Comparator (PSC) - Verbesserung der Wachstumsfinanzierung in Deutschland: Die Wachstumsfinanzierung soll in Deutschland verbessert werden durch verschiedenen potentielle Maßnahmen, darunter - die Erhöhung des Volumens von Wagniskapitalfonds - die Erweiterung der Anlagemöglichkeiten in sog. Scale-ups - der Aufbau einer leistungsstarken, kapitalgedeckten Altersvorsorge - Schaffung von einsteigerfreundlichen Produkten wie Einzel- und Dachfonds - AGB-Änderungsmechanismus: Unwesentliche AGB-Änderungen sollen aus Effizienzgründen künftig per Zustimmungsfiktion möglich sein.

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