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IDI - Initiative deutsche Infrastruktur e.V.

lobbyregister / register_entry 17.02.2022 · Original ↗

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IDI - Initiative deutsche Infrastruktur e.V. Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation Zweck des Vereins ist die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für Investitionen deutscher Altersvorsorgeeinrichtungen in die deutsche Infrastruktur und der Einsatz für eine leistungsfähige deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich. (Vgl. Satzung) Wir positionieren Deutschland als geeigneten Investitions-Standort und schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Infrastrukturinvestments durch Interessensvertretung. Als sogenannte "Ewigkeitsinvestoren" verfolgen deutsche Altersvorsorgeeinrichtungen einen langfristigen (und partnerschaftlichen) Ansatz. Stabile Renditen sind für sie ein zentrales Element, um langfristigen Altersvorsorgeverpflichtungen nachzukommen. Sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung, denn sie tragen dazu bei, die Versorgungslücke der deutschen Bevölkerung zu schließen. Dies unterstützt die Erfüllung des Generationenvertrags und leistet gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Wir bieten eine fachliche Plattform, die den Mitgliedern ermöglicht, sich inhaltlich zu dem Thema Infrastrukturinvestitionen zu informieren und Sie in Ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei erweitern wir Ihre Expertise in unterschiedlicher Weise, u.a. durch Förderung des Dialogs mit der Wissenschaft zu makroökonomischen Entwicklungen, durch Untersuchung von Trends und durch das Erstellen von Bedarfsanalysen zu verschiedenen Infrastruktursegmenten in Deutschland. Wir bieten ein großes Netzwerk und die Chance zum interdisziplinären Austausch zwischen deutschen Altersvorsorgeeinrichtungen, Politik, Verbänden und potentiellen Kooperations-Partnern für gemeinsame Projekte im Rahmen von unterschiedlichen Veranstaltungsformaten. Die deutsche Infrastrukturkonferenz, welche die Initiative deutsche Infrastruktur e.V. ausrichtet, findet jährlich statt und ist die zentrale Plattform für Infrastruktur-Investoren überwiegend aus Deutschland. Das Ziel des IDI und der Deutschen Infrastrukturkonferenz besteht darin, im Dialog zwischen Altersvorsorgeeinrichtungen, Politik, Kommunen, Infrastrukturbetreibern, Verbänden und Wissenschaft das Bewusstsein für die Bedeutung privater Infrastrukturinvestitionen zu schärfen – und idealerweise gemeinsam so konkrete Vorschläge für die Vereinfachung und Verbesserung der Rahmenbedingungen zu erarbeiten, dass diese Investitionen künftig noch gezielter und in größerem Umfang für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands verwendet werden können. Interessenbereiche: Erneuerbare Energien; Energienetze; Industriepolitik; Klimaschutz; Schienenverkehr; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Versicherungswesen; Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz; Öffentliche Finanzen, Steuern und Abgaben; Verkehrsinfrastruktur; Rente/Alterssicherung; Güterverkehr Regelungsvorhaben: - Vorschläge zur Anpassung der Infrastrukturquote in der Anlageverordnung: Investitionen institutioneller Anleger in Transformationsinfrastruktur fördern und regulatorische Hürden abbauen. - Positive Effekte des Einbezugs privater Investoren bei der Finanzierung von Infrastrukturvorhaben Ergänzungsvorschlag zum Sondervermögen: Das geplante Sondervermögen ermöglicht einen massiven Fortschritt, doch angesichts der immensen Größe der im Raum stehenden Zahlen wird das staatliche Kapital allein nicht ausreichen, um die vielfältigen benötigten Investitionen über alle Infrastrukturelemente hinweg zu tätigen. Darüber hinaus entsteht durch die Einbeziehung von Altersvorsorgekapital ein volkswirtschaftlicher Mehrwert in dreifacher Hinsicht: durch eine geringere Staatsverschuldung künftiger Generationen, einen stärkeren Fokus auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz bei geeigneten Themen sowie der finanziellen Partizipation der Bürgerinnen und Bürger am Infrastrukturausbau. - Einbindung institutioneller Investoren in die Finanzierung deutscher Infrastrukturprojekte Finanzierungsmodell Autobahnen: Mit unseren Ausführungen für ein „Finanzierungsmodell Autobahnen“ möchten wir hiermit erneut auf einen Lösungsvorschlag aufmerksam machen, der für die anstehende Modernisierung der deutschen Verkehrsinfrastruktur sowie deren nachhaltige Finanzierung von zentraler Bedeutung werden könnte. Deutsche Investoren allokieren derzeit bereits umfangreiche Mittel in Infrastrukturprojekte, investieren jedoch mangels ausreichender Möglichkeiten im Inland überwiegend außerhalb Deutschlands. Dabei liegen konkrete, kurzfristig umsetzbare Konzepte zur Einbindung institutioneller Investoren vor, die sowohl die verfügbare Kapitalbasis ausweiten als auch die Modernisierung der inländischen, für die Resilienz kritischen Verkehrsinfrastruktur quantitativ wie qualitativ beschleunigen und verbessern könnten. - Fünf kompakte Leitgedanken zur Einbindung deutschen Altersvorsorgekapitals: Wir sind der festen Überzeugung, dass eine erfolgreiche Gestaltung der „Twin Transition“ aus Digitalisierung und Dekarbonisierung für die deutsche Volkswirtschaft nicht ohne eine substanzielle Aktivierung privatwirtschaftlicher Investitionen gelingen kann. Bisher wird das entsprechende Potenzial von privaten institutionellen Investoren in Deutschland jedoch nur ansatzweise genutzt – obwohl diese Akteure in Summe über Vermögenswerte in Höhe von etwa 2,2 Billionen Euro verfügen. Allein die rund 40 Mitglieder der IDI repräsentieren branchen- und regionenübergreifend ein Kapitalanlagevolumen von insgesamt rund 400 Mrd. Euro. - Änderungsvorschlag Energiefonds: Der aktuelle Entwurf des Koalitionsvertrages stellt, insbesondere auch in Kombination mit dem Sondervermögen, an vielen Stellen die Weichen in eine positive Richtung . An zwei Stellen würden wir empfehlen kleine, aber wichtige Änderungen einzubringen, die wir im Anhang beschrieben und erläutert haben. Im Sinne der erfolgreichen Einwerbung von privaten Mitteln, die das staatliche Sondervermögen für Investitionen in die Infrastruktur ergänzen sollen, wüssten wir die Diskussion dieser Punkte an geeigneter Stelle innerhalb Ihrer Partei zu schätzen und hoffen, bei inhaltlicher Übereinstimmung, auf die Berücksichtigung bei den kommenden Schritten.

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