IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
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IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Tätigkeit: Berufsverband
Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit.
Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.
Als Berufsverband arbeiten wir an einem zeitgemäßen Berufsbild des Ingenieurs, das ebenso wie die Entwicklung der Technik einem Fortschritt und Wandel unterworfen ist. Um diesem Berufsbild zu entsprechen, setzen sich die IfKom für ein anforderungsgerechtes Studium ein, das Vertriebs- und Marketingkenntnisse ebenso umfasst wie betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge sowie Führungswissen. Zudem muss eine Ingenieurausbildung so weiterentwickelt werden, dass die Frage nach Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu einem wesentlichen Moment im Handeln von Ingenieurinnen und Ingenieuren wird, vor allem, wenn sie als Führungspersönlichkeiten strategische Entscheidungen treffen müssen.
Als Interessenvertretung setzen wir uns für den flächendeckenden Breitbandausbau und die digitale Teilhabe ein. Wir suchen den Kontakt mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und vertreten in der Öffentlichkeit unsere Positionen. Wir fördern den technischen Fortschritt, bewerten mit unserer Sachkompetenz Technikchancen und Technikfolgen und informieren die Öffentlichkeit. Wir nehmen Stellung zu Gesetzen, Verordnungen und sonstigen Regelungen, die Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnik, der Digitalisierung sowie deren Einflüsse auf Leben, Bildung und Arbeit betreffen.
Interessenbereiche: Kommunikations- und Informationstechnik; Berufliche Bildung; Cybersicherheit; Datenschutz und Informationssicherheit; Digitalisierung; Sonstiges im Bereich "Arbeit und Beschäftigung"; Internetpolitik; Parlamentarisches Verfahren; Hochschulbildung
Regelungsvorhaben:
- Beschleunigung Breitbandausbau flächendeckend: Flächendeckender Breitbandnetz-Ausbau erfordert Regelungen, die angemessene und sichere Internetzugänge in kurzer Zeit ermöglichen: Regelungen im TKG, Verordnungen zu Mindestgeschwindigkeiten sowie gesetzliche Regelungen zur Beschleunigung. Der Verband vertritt keine Partei, Unternehmen o. ä., sondern sieht die gesamtwirtschaftlichen Vorteile im Kontext der digitalen Transformation sowie den Nutzen für Bürgerinnen und Bürger.
Angestrebte Regelungen:
a) Gesetzlich festgelegte Genehmigungsfiktion
b) Festlegung der Mindesgeschwindigkeit 50 MBit/s
c) Ausweitung / Zulassung schnellerer Verlegemethoden für Leitungen im öffentlichen Straßenland
d) Verpflichtung zur Kooperation unter Netzbetreibern auch bei Glasfaseranschlüssen, um die Wahl der Produkte für Verbraucher nicht einzuschränken.
- Verbesserung des Bildungssystems, Stärkung MINT in Schulen sowie Ingenieurstudium im tertiären Bereich: Ziele sind: Stärkeres Interesse an naturwisenschaftlichen und technischen Bildungsgängen wecken, Vermittlung digitaler Kompetenzen, Einbeziehung der digitalen Aspekte in den gesamten Fächerkanon der Schul- und Hochschulausbildung, die Ingenieurstudiengänge anforderungsgerecht weiterentwickeln, in den Curricula berücksichtigen, dass Ingenieurinnen und Ingenieure darin gebildet werden, ihre fachlich basierten Gestaltungsmöglichkeiten einzubringen, um ihrer hohen Gestaltungsverantwortung anhand der Prinzipien der ethischen Legitimierbarkeit, der Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Kontrollierbarkeit gerecht zu werden.
Rechtliche Rahmenreglungen und finanzielle Ausstattung sollen je nach föderaler Zuständigkeit diese Ziele unterstützen.
- Technischen Fortschritt fördern, Digitalisierung vorantreiben, Technikchancen und -folgen bewerten: Die Gesetzgebung in folgenden Zielen unterstützen:Aufbau technologischer Souveränität in der Informations- und Kommunikationstechnik in Deutschland, technischen Fortschritt fördern, Technikchancen und Technikfolgen bewerten, ethische Grundsätze im Bereich KI verfolgen, Harmonisierung der Gesetzgebungsverfahren innerhalb der EU, Arbeiten in der digitalen Welt fördern, Finanzierbarkeit und Komplexitätsminimierung beachten.
Relationen
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