Entschließung des Bundesrates für eine umfassende Reform des BAföG
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Entschließung des Bundesrates für eine umfassende Reform des BAföG
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ISSN 0720-2946
Bundesrat Drucksache 25/1/26
20.02.26
E m p f e h l u n g e n
der Ausschüsse
K - AIS - Fz
zu Punkt ... der 1062. Sitzung des Bundesrates am 6. März 2026
Entschließung des Bundesrates für eine umfassende Reform des
BAföG
- Antrag der Länder Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern -
A
1. Der federführende Ausschuss für Kulturfragen empfiehlt dem Bundesrat, die
Entschließung mit folgender Maßgabe zu fassen:
Zu Nummer 4 Satz 1
In Nummer 4 Satz 1 ist die Angabe „das BAföG grundlegend zu
entbürokratisieren und zu vereinfachen“ durch die Angabe „zusammen mit den
Ländern Vorschläge zu erarbeiten, die das BAföG grundlegend
entbürokratisieren und vereinfachen“ zu ersetzen.
Begründung:
Die Länder sind für den Vollzug des BAföG zuständig, tragen damit
wesentliche Vollzugsverantwortung und verfügen über unmittelbare
Praxiserfahrungen mit der Umsetzung des BAföG. Eine grundlegende Reform
kann nur mit ihrer aktiven Einbindung gelingen, nur so können praxisnahe
Regelungen festgeschrieben werden.
Nur durch ihre frühzeitige Einbindung in die Erarbeitung von
Reformvorschlägen kann sichergestellt werden, dass die angestrebte
Entbürokratisierung und Vereinfachung in der administrativen Praxis
tatsächlich realisierbar sind. Die Länder kennen die konkreten
Vollzugshemmnisse und können wertvolle Impulse für praktikable Lösungen
geben.
B
2. Der Ausschuss für Arbeit, Integration und Sozialpolitik und der
Finanzausschuss empfehlen dem Bundesrat, die Entschließung zu fassen.
Relationen
- part_of_vorgang → Entschließung des Bundesrates für eine umfassende Reform des BAföG (Empfehlungen der Ausschüsse)