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Verbleib der beschafften Dosen von Lagevrio (Molnupiravir)

dip / drucksache 15.05.2025 · WP 21 · 21/172 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Verbleib der beschafften Dosen von Lagevrio (Molnupiravir) [Deutscher Bundestag Drucksache 21/172 21. Wahlperiode 15.05.2025 Kleine Anfrage der Abgeordneten Martin Sichert, Kay-Uwe Ziegler, Dr. Christina Baum, Carina Schießl, Alexis Giersch, Nicole Hess, Tobias Ebenberger, Claudia Weiss, Thomas Dietz, Dr. Christoph Birghan und der Fraktion der AfD Verbleib der beschafften Dosen von Lagevrio (Molnupiravir) Bezugnehmend auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 20/7473 streben die Fragesteller eine Aktualisierung des Informationsstands und eine Einschätzung zur aktuellen Situation und zu zukünftigen Maßnahmen an. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat Deutschland im vierten Quartal 2021 rund 80 000 Therapieeinheiten des Arzneimittels Lagevrio beschafft, von denen seinerzeit noch rund 30 000 beim Großhandel, der mit der Lagerung beauftragt war, lagerten. Im Februar 2023 lehnte der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) den Zulassungsantrag für Lagevrio ab, da der klinische Nutzen bei der Behandlung von COVID-19 nicht eindeutig festgestellt werden konnte. Infolge dieser Entscheidung zog der Hersteller, Merck Sharp & Dohme, im Juni 2023 den Zulassungsantrag auf europäischer Ebene zurück. Daraufhin stellte die Bundesregierung die Abgabe des Arzneimittels ein. Bereits ausgelieferte Packungen konnten laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in der Apotheke entsorgt werden. Eine Rückgabe an den Großhandel sei nicht vorgesehen (www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/lagevrio-ablehnun g-zulassung.html). Wir fragen die Bundesregierung: 1. Wie viele Dosen wurden insgesamt beschafft (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)? 2. Wie viele Dosen kamen nach Kenntnis der Bundesregierung bei Patienten zum Einsatz (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)? 3. Wie viele Dosen wurden an Apotheken ausgeliefert, und wie viele davon nach Kenntnis der Bundesregierung von den Apotheken vernichtet (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)? 4. Wie viele Dosen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung vom Großhandel vernichtet (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)? 5. Wer hat die Kosten für die Vernichtung nach Kenntnis der Bundesregierung jeweils bezahlt? 6. Was haben die Beschaffung, der Einsatz und die Vernichtung von Lagevrio nach Kenntnis der Bundesregierung wen gekostet (bitte nach öffentlichen Haushalten, Krankenversicherungen, Patienten, Großhändlern, Apotheken und sonstigen aufschlüsseln)? Berlin, den 9. Mai 2025 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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