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Aktualisierung der Datenlage zu Geburten sowie Tot- und Fehlgeburten

dip / drucksache 06.08.2026 · WP 21 · 21/7498 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Aktualisierung der Datenlage zu Geburten sowie Tot- und Fehlgeburten Deutscher Bundestag Drucksache 21/7498 21. Wahlperiode 06.08.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Birgit Bessin, Martin Reichardt, Sebastian Maack, Gereon Bollmann, Dr. Götz Frömming, Kerstin Przygodda, Angela Rudzka, Christian Zaum, Dr. Anna Rathert, Nicole Höchst, Beatrix von Storch, Tobias Ebenberger, Jan Feser, Martina Kempf, Otto Strauß, Claudia Weiss, Lukas Rehm, Johann Martel und der Fraktion der AfD Aktualisierung der Datenlage zu Geburten sowie Tot- und Fehlgeburten Die Entwicklung der Geburtenzahlen und der Geburtenziffer ist von zentraler Bedeutung für die demografische Entwicklung Deutschlands und besitzt erhebliche Auswirkungen auf die langfristige Planung in den Bereichen Gesundheitswesen, Familienpolitik, Bildung, Sozialsysteme und Arbeitsmarkt. Ebenso kommt der Erfassung von Fehl- und Totgeburten sowie der Auswertung von Daten zur Schwangerschaftsfeststellung und Schwangerschaftsüberwachung eine wichtige Rolle für die gesundheitspolitische Bewertung und die wissenschaftliche Analyse möglicher Entwicklungen zu. Die Bundesregierung hat in der Vergangenheit bereits Daten zu Geburten (Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 21/1845) sowie zu Fehl- und Totgeburten (Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 19/21615) bereitgestellt. Vor dem Hintergrund neuer statistischer Veröffentlichungen, fortschreitender demografischer Veränderungen und des Bedarfs an einer aktualisierten und differenzierten Datengrundlage erscheint den Fragestellern eine erneute Abfrage der entsprechenden Kennzahlen geboten. Von besonderem Interesse sind für sie dabei die Entwicklung der Geburtenzahlen und der zusammengefassten Geburtenziffern nach Staatsangehörigkeit der Mütter sowie die Verfügbarkeit und Qualität der Daten zu Fehl- und Totgeburten. Ziel der Kleinen Anfrage ist es, die aktuelle Datenlage für den Zeitraum von 2016 bis 2025 umfassend zu erfassen und bestehende Erkenntnislücken zu identifizieren. Wir fragen die Bundesregierung:  1. Wie haben sich die Zahlen der Geburten, Lebendgeburten und Totgeburten in Deutschland in den Jahren 2016 bis 2025 entwickelt (bitte jeweils für Gesamtdeutschland angeben und nach Bundesländern, Jahren, Gesamtzahl Geburten, Lebend- bzw. Totgeburten aufschlüsseln sowie diese jeweils nach deutscher oder ausländischer Staatsangehörigkeit der Mutter und durchschnittlichem Alter der Mütter unterteilen)?  2. Wie hat sich die Zahl der Fehlgeburten in Deutschland in den Jahren 2016 bis 2025 entwickelt (bitte jeweils für Gesamtdeutschland angeben und nach Bundesländern, Jahren und den ICD‑Codes ICD10 000‑008 (Schwangerschaft mit abortivem Ausgang), ICD10 P07.- (Störungen im Zusammenhang mit kurzer Schwangerschaftsdauer und niedrigem Geburtsgewicht), O03.- (Spontanabort), O05.- (sonstiger Abort) und O06.- (nicht näher bezeichneter Abort) aufschlüsseln; bitte entsprechend den Codes tabellarisch nach Jahren ambulant (KVBB (Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg)-Daten) und stationär (Daten der Krankenhausgesellschaft) aufschlüsseln)?  3. Wie hat sich die Zahl der Schwangerschaftsfeststellungen bzw. Schwangerschaftsüberwachungen in Deutschland in den Jahren 2016 bis 2025 entwickelt (bitte entsprechend den ICD-Codes Z32.-, Z33.-, Z34.- und Z35.- für Gesamtdeutschland angeben und nach Bundesländern, Jahren sowie nach ambulant und stationär aufschlüsseln)?  4. Wenn die in den Fragen 1 bis 3 erfragten Daten nicht vorliegen, warum nicht, und wann sollen sie gegebenenfalls vorliegen?  5. Wie viele Geburten gab es in den Jahren 2016 bis 2025 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern a) insgesamt, b) mit deutscher Staatsangehörigkeit, c) mit ausländischer Staatsangehörigkeit (bitte nach Gesamtzahl ausländischer Staatsbürger, EU-Bürger bzw. Europäischer Wirtschaftsraum (EWR) bzw. Schweiz, Drittstaatler [nicht EU, nicht EWR oder Schweiz] sowie mehrheitlich muslimischen und/oder afrikanischen Ländern aufschlüsseln)?  6. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2025 bis in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern?  7. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2025 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern unter Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit?  8. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2025 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern unter Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit?  9. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2025 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern unter EU- Ausländern bzw. Ausländern aus dem EWR bzw. der Schweiz? 10. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2025 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern unter Drittstaatlern (nicht EU, nicht EWR oder Schweiz)? 11. Wie hoch war die zusammengefasste Geburtenziffer in den Jahren 2016 bis 2024 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern unter Ausländern aus afrikanischen und/oder mehrheitlich muslimischen Ländern? Berlin, den 27. Juli 2026 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333

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